Blogbeiträge, Seite 21

11.7.2005

Arbeiten

Es hilft alles nichts, ich muss zugeben, dass ich derzeit deutlich weniger Zeit habe als während des Studiums. Selbst kleine Dinge wollen wohl geplant sein, da der Zeithorizont sich einfach drastisch verändert hat.

4.7.2005

Einarbeitung, Werkzeuge

Ich sitze an meinem Schreibtisch im untersten Stockwerk des Krankenhauses Balgrist. Im Zimmer sind noch drei andere Leute, das Klima ist locker, aber ein jeder macht halt sein Ding.

Straßenschild der Carl-Spitteler-Straße in Zürich-Witikon
3.7.2005

Die ersten Tage in Zürich

Angekommen. Der Umzug hat gut geklappt, dank vieler netter Leute, die mir dabei geholfen haben. Allen voran mein Vater, der die ganze Strecke mitgefahren ist, um dann am nächsten Morgen mit dem Flieger zurückzukehren. Beim Ein- und Ausladen halfen mir so viele Hände, dass es die reine Freude war.

27.6.2005

Das Weblog als literarisches Medium

Momentan nutze ich die literarische Energie, die in mir fließt, zum Schreiben des elektronischen Tagebuchs (Weblog). Auf den ersten Blick mag dies seltsam erscheinen, ich möchte jedoch kurz erläutern, warum ich dieses Medium für geeignet halte, damit zu schreiben und zu veröffentlichen.

E-Piano von Roland
22.6.2005

Klavier spielen

Was bedeutet Virtuosität? Der erste Gedanke wäre wohl der, dass virtuose Bewegungen, schnelles Spiel, technisch brillantes Übersetzen, die Hände überall zugleich zu haben – dass dies alles Virtuosität an den schwarz-weißen Tasten ausmacht.

Klettern an der Großen Hunskirche
13.6.2005

Das Ende aller Illusionen

Ein Kletterausflug zur Großen Hunskirche.

Straßenbahn in Prag
8.6.2005

Noch ein Tag in Prag

Unter mir liegt Prag. Ich sitze auf einer Holzbank in einem Park, der auf einem Hügel angelegt ist. Strassenlärm – die Stadt pulsiert. Abgeschottet, von Grün umgeben, und doch mittendrin. Vögel zwitschern, der Wind rauscht in den Bäumen. Mitten durch den Park zieht sich eine alte Mauer.

Schaufenster mit Hinweis auf Kafka-Ausstellung
7.6.2005

Ein Tag in Prag

Ein Zufall brachte mich nach Prag. Vor einer Weile hatte ich mal mit einem Prager Hospitality-Club-Mitglied gechattet, ihre Reisepläne in Bezug auf Dresden hatten sich jedoch zerschlagen. Ich sah sie im ICQ, und sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, am Wochenende mit wandern und zelten zu kommen. Das war mir zu knapp, ich schlug stattdessen einen kurzen Besuch in Prag vor.

7.6.2005

Die Schweiz sagt Ja zu Schengen

Hatte ich bislang gezweifelt, ob ich denn in der Schweiz auch wirklich willkommen sei, so hat mich das positive Votum der Eidgenossen eines Besseren belehrt.

25.5.2005

Vorlesung über Kafka

Durch Zufall habe ich heute einer Vorlesung über Franz Kafka beigewohnt. Wir hatten die große Holzplatte für den Roboterwettbewerb in einem Hörsaal aufgebaut und waren gerade am Testen, als plötzlich immer mehr Studentinnen in den Raum strömten. Ihre Vorlesung war ohne unser Wissen hierhin verlegt worden, wir mussten weichen. Ich blieb, reihte mich ein unter die Germanistinnen. Denn es sollte um Kafka gehen, ein Schriftsteller, der zwar nicht zu meinen absoluten Favoriten zählt, aber den ich dennoch als wichtigen Autor empfinde.