W. (Oliver Stone)

W. ist ein Filmporträt von George W. Bush, dem in Deutschland nicht so beliebten 43. US-Präsidenten. Bemerkenswert an diesem wenig bekannten Film ist die schauspielerische Leistung von Josh Brolin, der Haltung, Mimik und Tonfall von Bush junior perfekt imitiert. Eine solche Darbietung verlangt intensives Training. Und leicht hatte George W. es wahrlich nicht. Sein übermächtiger und erfolgreicher Vater war nie zufrieden, musste ihm aber auch häufig unter die Arme greifen, aus dem Gefängnis holen, Jobs verschaffen. Weiterlesen →

Peter Gabriel – San Jacinto

Nach einer alten Apachen-Tradition werden männliche Heranwachsende in der Wildnis einem Klapperschlangen-Biss ausgesetzt und müssen in diesem Zustand allein zurück nach Hause finden. Wenn sie es schaffen, werden sie in den Kreis der Männer aufgenommen, ansonsten sterben sie in der Wildnis. Man muss dazu sagen, dass nicht alle Klapperschlangen-Arten tödlich sind, der Biss schwächt also primär und sorgt für eine Auseinandersetzung mit Todesangst. Peter Gabriel hat daraus ein wunderschönes Lied gemacht, San Jacinto. Weiterlesen →

Unterwegs

Es ist viel geschehen. Ich war an mehreren Orten. Verteilt über die westliche Welt lagen sie, nirgendwo blieb ich lange. Dieses Gefühl, unterwegs zu sein, ließ mich für Wochen nicht los, immer war ich am Packen für die nächste Reise. Einpacken, auspacken. Die Bilder sausen durch meinen Kopf, vermischen sich. Eine kalte Nacht war das. Und keinesfalls geeignet für den Globetrotter-Jubiläums-Schlafsack. Und noch dazu hat es geregnet, in einem fort. Irgendwie hatte ich mir wild zelten immer anders vorgestellt. Weiterlesen →

Lost in Charlotte

When I arrived at Charlotte International Airport two hours in advance to catch my 13:05 flight to Philadelphia, I quickly noticed something had gone wrong for quite some time. Hundreds of people were forming long queues to the US Airways check ins. The advancement speed looked rather poor and the end was not in sight. So I did the inevitable and ligned at the queue for International Check In. At this time I expected my flight to be delayed, but it turned out later it was not. Weiterlesen →

Conference (IEEE VR) in Charlotte

So here I am in the middle of hundrets of people who do research in virtual reality. Nobody knows me. I am nothing special. But I had a small chance, 60 seconds of speaking to the gathered audience in the poster announcement session. The resonance was not so overwhelming, at today’s real poster session only some peolpe showed up. Some Japanese guys were very interested and took even some photos of me and my poster. Weiterlesen →

Ostern in Blacksburg

Im Gegensatz zu Deutschland und den meisten anderen mir bekannten Ländern gibt es hier in den USA keine Feiertage zu Ostern. Eingebettet in zwei ganz normale Arbeitswochen gibt es halt das Wochenende, welches dann entsprechend der Familientradition begangen wird. Viele Menschen zieht es in eine der zahlreichen Kirchen, angeblich sollen bis zu 50 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung zu Ostern den Weg zum Gottesdienst finden. Der Ostersonntag ist dann auch entsprechend der Höhepunkt aller Feierlichkeiten.

Weiterlesen →

Weihnachten in der Ferne

Gern würde ich jetzt erzählen, wie Amerikaner Weihnachten verbringen, welche Traditionen und Bräuche sich hier herausgebildet haben. Doch leider sind alle Leute, die wir kennen, von dannen gezogen. Blacksburg ist momentan eine Geisterstadt. Dazu passt auch der eisige Wind, der momentan durch die Straßen weht. Gestern erzählte ich noch scherzhaft einigen Anrufern, dass wir eine weiße Weihnacht nur durch die höhere Temperatur verpassten, sich infolgedessen Regenschauer ergaben. Doch heute, am Tag danach ziehen die Ausläufer eines Wintersturms über uns hinweg. Doch noch ist es warm im Häuschen.

Weiterlesen →

Semesterende, Bluegrass, Weihnachtliches

Das Semester ist zu Ende, heute habe ich den letzten Beweis herausgefunden. Morgen werde ich noch ein wenig am Gesamtbild herumfeilen, doch die Furcht, eine Aufgabe nicht lösen zu können, ist nun nicht mehr vorhanden. Am Mittwoch werde ich das Machwerk dann abgeben, der letzte Akt des Semesters. Danach folgen drei lange Wochen mit Weihnachten, Sylvester und dergleichen. Die Vorstellung, in dieser Zeit hier in Blacksburg festzustecken, ist nicht gerade erbaulich. Verlassene Straßen, geschlossene Läden, Trostlosigkeit – ohne Studenten geht in Blacksburg nichts. Hoffentlich können wir ein billiges altes Auto kriegen und uns gen Süden davonmachen.

Weiterlesen →

Wochenrückblick

Eine weitere Woche ging ins Land der unbegrenzten Kommerzialisierung. Ich frage mich immer, wohin die Zeit denn nun ging, da ich hier doch in weniger Sachen drinhänge. Aber am Ende sind irgendwie immer noch ein bis zwei Hausaufgaben offen, die ich dann noch im Laufe der Woche erledigen muss.

Weiterlesen →

Theater, der Vorhang ist gefallen

Nach drei glorreichen Aufführungen und der Demontage der Bühne ist “rebel without a cause” Geschichte. Was bleibt ist die Erinnerung an ein paar sehr anstrengende Wochen mit allabendlichen Proben, an all die Gesichter und Menschen, an die immer wieder motivierenden Reden von unserem Regisseur Mike, an die kleinen Pannen und an viele weitere Einzelheiten. Noch steht uns die Abschlussfete bevor, dann sind die Gedanken der meisten Leute schon bei der nächsten Show, einem noch nicht näher bestimmten Musical.

Weiterlesen →