Ostern in Blacksburg

Im Gegensatz zu Deutschland und den meisten anderen mir bekannten Ländern gibt es hier in den USA keine Feiertage zu Ostern. Eingebettet in zwei ganz normale Arbeitswochen gibt es halt das Wochenende, welches dann entsprechend der Familientradition begangen wird. Viele Menschen zieht es in eine der zahlreichen Kirchen, angeblich sollen bis zu 50 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung zu Ostern den Weg zum Gottesdienst finden. Der Ostersonntag ist dann auch entsprechend der Höhepunkt aller Feierlichkeiten. Weiterlesen →

Weihnachten in der Ferne

Gern würde ich jetzt erzählen, wie Amerikaner Weihnachten verbringen, welche Traditionen und Bräuche sich hier herausgebildet haben. Doch leider sind alle Leute, die wir kennen, von dannen gezogen. Blacksburg ist momentan eine Geisterstadt. Dazu passt auch der eisige Wind, der momentan durch die Straßen weht. Gestern erzählte ich noch scherzhaft einigen Anrufern, dass wir eine weiße Weihnacht nur durch die höhere Temperatur verpassten, sich infolgedessen Regenschauer ergaben. Doch heute, am Tag danach ziehen die Ausläufer eines Wintersturms über uns hinweg. Weiterlesen →

Semesterende, Bluegrass, Weihnachtliches

Das Semester ist zu Ende, heute habe ich den letzten Beweis herausgefunden. Morgen werde ich noch ein wenig am Gesamtbild herumfeilen, doch die Furcht, eine Aufgabe nicht lösen zu können, ist nun nicht mehr vorhanden. Am Mittwoch werde ich das Machwerk dann abgeben, der letzte Akt des Semesters. Danach folgen drei lange Wochen mit Weihnachten, Sylvester und dergleichen. Die Vorstellung, in dieser Zeit hier in Blacksburg festzustecken, ist nicht gerade erbaulich. Weiterlesen →

Wochenrückblick

Eine weitere Woche ging ins Land der unbegrenzten Kommerzialisierung. Ich frage mich immer, wohin die Zeit denn nun ging, da ich hier doch in weniger Sachen drinhänge. Aber am Ende sind irgendwie immer noch ein bis zwei Hausaufgaben offen, die ich dann noch im Laufe der Woche erledigen muss. Ein Schwerpunkt diese Woche war Volleyball, da am gestrigen Samstag ein Turnier anstand. Um mich darauf optimal vorzubereiten und den Trainingsrückstand aufzuholen, nahm ich an drei Trainings teil. Weiterlesen →

Theater, der Vorhang ist gefallen

Nach drei glorreichen Aufführungen und der Demontage der Bühne ist “rebel without a cause” Geschichte. Was bleibt ist die Erinnerung an ein paar sehr anstrengende Wochen mit allabendlichen Proben, an all die Gesichter und Menschen, an die immer wieder motivierenden Reden von unserem Regisseur Mike, an die kleinen Pannen und an viele weitere Einzelheiten. Noch steht uns die Abschlussfete bevor, dann sind die Gedanken der meisten Leute schon bei der nächsten Show, einem noch nicht näher bestimmten Musical. Weiterlesen →

Theater, alles auswendig

Noch acht Tage bis zur Show! Langsam wird es ernst, Mike (Regisseur) erinnert gerade an wichtige Dinge. Allem voran steht natürlich das Kennen der eigenen Zeilen. Aber auch Requisiten, Kostüme und Öffentlichkeitsarbeit spricht er an, um den Erfolg der Aufführungen zu gewährleisten. Nun wird es ernst, ein erneuter “full run” wird wohl in wenigen Minuten beginnen. Davor gibt es immer ein paar andächtige Minuten, Mike leitet uns durch eine Art Meditation. Weiterlesen →

Die Farbe des Campus

Wie kann man sich den Campus der Virginia Tech vorstellen? Stellt Euch vor, Ihr kommt von der “Main Street”, von Süden. Gerade habt Ihr den Downtown-Bereich hinter Euch gelassen und über seine lächerliche Länge von vielleicht 200 Meter gewitzelt. Sodann seht Ihr links, eingefasst von zwei runden Mauerstücken, die Campus-Straße. Sie ist zweispurig, in der Mitte durch einen Grasstreifen getrennt. Rechts und links imposante Gebäude neueren Datums, vor Euch ein Brückenbogen. Weiterlesen →