Bad Harzburg – Brocken – Schierke
Endlich oben! Es war ein anstrengender Aufstieg, doch am Ende standen wir ganz oben auf dem Gipfel des Brocken. Die Sonne prasselte unerbittlich auf uns herab, zum Glück gab es etliche schattige Plätzchen da oben durch die vielen Bauten. Heinrich Heine grüßte uns mit einem Denkmal, er verbrachte 1824 eine Nacht auf dem Brocken und schrieb darüber in der Harzreise.
Start in Bad Harzburg

Am Morgen sah das noch ganz anders aus, es war angenehm warm, aber noch nicht heiß. Von unserer Ferienwohnung am Pfingstanger stiefelten wir los zum Bäcker Schwieter, Frühstück muss sein. Von dort nach Süden durch ein Villenviertel, vorbei am Burgberg-Gymnasium in den Wald. Ein Baumwipfelpfad lockte, war aber noch nicht offen zu dieser Tageszeit.

Eine erste längere Rast machten wir am Molkenhaus an einem idyllischen Teich. Der nächste Wegpunkt war dann die Eckertalsperre. Die innerdeutsche Grenze verlief mitten durch den Stausee und auch den Staudamm, der Grenzpfosten ist erhalten.
Abstieg nach Schierke

Beim Abstieg nach Schierke wanderten wir durch ausgedehnte Totholzgebiete, die blassen Baumstümpfe waren ein sehr befremdlicher Anblick. Schwere Dürren haben vor einigen Jahren die Fichtenbestände geschwächt, so dass Borkenkäfer leichtes Spiel hatten. Im Schatten der Baumstümpfe wachsen junge Bäume nach, so dass vielerorts ein resistenter Mischwald entsteht.
Spät kamen wir an in Schierke, kehrten ein ins Brockenstübchen, wo uns ein paar Hexenfiguren an der Bar erwarteten. Es gab bürgerliche Küche und Schierker Feuerstein.