Naxos

Ein Rausch von Urlaub, ein Rausch aus Licht, Strand und Meeresrauschen. Heute war der letzte vollständige Tag auf der Insel Naxos, wir liehen uns Quads aus, diese lärmigen Fahrzeuge, setzten knuffige runde Helme auf und rauschten über die Insel. Halt an einem kleinen Strand, Schwimmen im Meer, Mittagessen, weiter fahren, den Wind spüren, die Sonne brennt auf meine rechte Wade, wir knattern durch enge Gassen, auf Feldwegen, rutschen in Kurven, halten kurz an zum Abstimmen, Rückgabe am Abend. Weiterlesen →

Paros

Die erste Kykladeninsel heisst Paros, die Sanfte. Weisse Häuser, Meer, Strände, malerische Gassen, blaue Fenster und Türen, trockene Hügel, Zikadenlärm. Der Marmor dieser Insel ist berühmt, viele Bildhauer der Antike verwendeten ihn. Die griechischen weissen Statuen waren ursprünglich bemalt, grell bunt kitschig, unser Griechenlandbild muss neu gedacht werden. Erstes Bad im Meer, schön warm, keine Seeigel dort, Blick zurück auf weisse Häuser mit blauen Fensterläden. Es ist so viel Licht hier. Weiterlesen →

Athen

Es war ein Tag voller neuer Erfahrungen. Ich flog zum ersten Mal nach Athen, mit einer Gruppe von ca. 20 Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen habe, ich sah zum ersten Mal die Akropolis, ich sah zum ersten Mal dieses antike Theater gleich an der Akropolis, wo Elektra, die vor dem Palast wartet und nach Rache dürstet, plötzlich Sinn macht, ich sah zum ersten Mal das Parthenon, den Tempel, den man von den Fotos kennt, ich trank zum ersten Mal griechischen Kaffee und bin immer noch ein bisschen high davon, ich unterhielt mich mit vielen spannenden Leuten zum ersten Mal und das ist erst der Anfang. Weiterlesen →

Mutter, Hure, Königin

Das Theater Tamar widmet sich in seiner ersten Produktion den antiken Frauenfiguren Medea, Hekabe und Neaira und schlägt auch einen Bogen zu zeitgenössischen Frauen. Und die Frauen haben es schwer. Schon Euripides legte es seiner Medea in den Mund. Von allen Wesen, die vernunftbegabt auf Erden leben, fiel das schlimmste Los dem Weibe zu. Mit schwerem Gelde müssen wir uns den Gatten kaufen und leibeigen ihm werden; dieses auch. Das drückt noch schwerer. Weiterlesen →