Weihnachten in Meusegast
Fernab der Großstadt suchten wir über die Feiertage Ruhe und Erholung. Wir fanden eine Fereinwohnung in Meusegast bei Dohna, ein ausgebautes zweistöckiges Bauernhaus mit Küche, Schlafzimmern und Pelletofen. Letzterer sorgte für Behaglichkeit und warmes Wasser. Der Ofen startete automatisch, wenn die Temperatur im Warmwasserkessel zu tief war. Ein tolles Schauspiel, ungewohnt für uns Städter mit Fußbodenheizung. Nachfüllen mussten wir dann aber schon, ungefähr ein Pelletsack von 15 kg pro Tag.

Rund um Meusegast verläuft ein gut begehbarer Rundwanderweg von reichlich 3 km, der über Felder, durch den Wald oberhalb von Schloss Weesenstein und zurück über den Ziegenrücken verläuft. Auch unsere Herberge befand sich direkt am Wanderweg, so dass ich diesen fast täglich wanderte, auch bei widrigem Wetter. Windig war es an manchen Tagen, und der Begriff Ziegenrücken lässt erahnen, dass man sich etwas über dem umliegenden Gelände befindet und dem Wind voll ausgesetzt. Etwas südlich winkte der nächste Ort, Burkhardswalde.