Saisongarten am Oberfeld

Wie schön wäre es, sein eigenes Gemüse anzubauen? Es aufwachsen zu sehen, vom Unkraut zu befreien, gießen in trockenen Zeiten – und zu ernten, wenn die Zeit reif dafür ist. Das Hofgut Oberfeld bietet genau das, für einen gewissen Pachtbetrag erhält man einen Saisongarten am Oberfeld, nicht weit von der Rosenhöhe entfernt. Und heute war einer der Einführungstermine, gut 100 Leute strömten zusammen, insgesamt sind es wohl 1000 Saisongärtner.

Am Anfang von Beet 1
Am Anfang von Beet 1

Der Großteil der Parzelle ist schon bestellt, mit Kartoffeln, Möhren, Lauch, Weiß-, Rot- und Spitzkohl, Salaten, Pastinaken, Sellerie, Spinat und vielen anderen Gemüsesorten. In langen Reihen ziehen sich die aufgekeimten Jungpflanzen über den Ackerboden, vertikal unterbrochen von den noch nicht sichtbaren Trenngewächsen. Eine Parzelle ist zwei oder vier Meter breit, wir haben zu sechst eine große genommen. Sie liegt ganz am Ende von Beet 1, wir werden uns sicher ausreichend bewegen da draußen. Zum Glück sind Wasserbehälter in regelmäßigen Abständen aufgestellt.

Jungpflanzen zur Lückenbefüllung
Jungpflanzen zur Lückenbefüllung

Und so standen wir dann an unserem Fleckchen Erde, etwas ratlos, wie wir das nun bewirtschaften sollen. So richtig Gartenerfahrung hat keiner, das wird also lustig und lehrreich. Während der Einführung haben wir zwar ein paar Fakten zu jeder Pflanze gehört, aber merken kann sich das keiner. Und so müssen wir dann wohl öfter mal nachschauen, wann man etwas ernten kann, wie man Kartoffelkäfer tötet und was wir jetzt alles brauchen. Empfohlen wurde schon mal eine Kiste für unsere Kleingeräte, Schuhe und Handschuhe, vorn im Schuppen gibt es nur große Geräte.

Ich freue mich aufs Gärtnern, mit sechs Leuten sollte sich das hoffentlich gut aufteilen lassen.