The Grand Budapest Hotel

Ein wunderbarer Film über die Abenteuer des legendären Concierge Gustav H, mit den herrlich schrägen Charakteren, die Wes Anderson in all seinen Filmen liebevoll in Szene setzt. Ganz am Ende folgte noch der Hinweis, dass dieser Film von den Novellen Stefan Zweigs inspiriert sei. Und das stimmt, zuallererst für die verschachtelte Struktur, ganz ähnlich einer Novelle. Die äußerste Hülle bildet in der Gegenwart der Besuch einer Frau am Denkmal eines Schriftstellers, sie hält das Buch The Grand Budapest Hotel in Händen. Weiterlesen →

Drehtag für Fänger-Projekt

Das Filmprojekt Fänger ist im Fantasy-Bereich angesiedelt. In der fiktiven Welt dieses Filmes gibt es Lykanthropen, die sich in verschiedene Fraktionen aufteilen. Ich spiele Zeeb und gehöre zur bösen Fraktion, die Menschen aus reiner Lust an der Freude jagt und tötet. Wir werden von Jägern, also speziell ausgebildeten Menschen verfolgt und von gesetzeskonformen Lykanthropen. Es ist also immer was los. Der Drehort war ein Wald in der Nähe von Frauenfeld. Da Zeeb furchtbar schnell ist und nicht so oft auftaucht in der gedrehten Verfolgungsjagd, beschränkte sich mein Einsatz auf zwei Szenen. Weiterlesen →

High Fidelity (Stephen Frears)

Ein wunderbarer Film, den ich wärmstens empfehlen kann. John Cusack spielt Rob Gordon, den Inhaber eines heruntergekommenen Plattenladens. Schauspielerisch spannend ist das Darstellen eines selbstbezogenen Egoisten, der im Laufe des Films langsam dazulernt. Denn Rob ist wahrlich kein Engel, erst durch die Trennung von seiner Freundin Laura verarbeitet er seine Fehler und kann ein wenig über seinen Schatten springen. Und genau das ist schwierig als Schauspieler, eine Figur mit all ihren Fehlern und Schwächen zu verkörpern. Weiterlesen →

ZES-Kameratraining 1 – Einführung Filmschauspiel

Heute fand die erste Lektion des ZES-Kameratrainings statt. Ich habe mich für drei Lektionen angemeldet, wir sind zu dritt. Die heutige Auftaktveranstaltung nutzte Marco Hausammann-Gilardi für eine Einführung in das Thema Filmschauspiel. Denn wir alle hatten bisher eher Theatererfahrung gesammelt und die Gesetzmäßigkeiten und Gepflogenheiten der Filmbranche waren für uns neu. Weniger ist mehr Die Unterschiede zwischen Theater und Film ergeben sich aus der komplett verschiedenen Zuschauerperspektive. Beim Theater sitzen die Leute im Zuschauerraum und sehen stets die gesamte Bühne. Weiterlesen →

Peter Brook

Der Film Brook über Brook (Brook by Brook) beginnt mit Klaviermusik, Peter Brook spielt auf einem Leipziger Blüthner-Klavier. Der Mann ist mir sympathisch. Das Porträt des Sohnes zeigt einen ruhelosen, vielseitigen, undogmatischen, experimentierfreudigen Theater- und Filmregisseur. Immer wieder ließ er alte Gewohnheiten zurück, um neue Dinge auszuprobieren. Eindrücklich die Zeit im Wandertheater, mit dem er in Afrika hauptsächlich Improvisationsszenen kreierte. Ein Paar Schuhe reichte aus, um wunderbare, lustige Geschichten zu erfinden. Weiterlesen →