Mathias Wellner

Waldwanderung bei Hartenstein

Unterwegs im Waldgebiet bei Hartenstein

Prinzenhöhle

Erstes Ziel war die Prinzenhöhle, etwas im Süden des Hotels gelegen. Es gibt dort auch ein Restaurant, am Wochenende ist das bestimmt ein beliebtes Ausflugsziel. An diesem Dienstag waren nur ein paar Handwerker am Restaurant zu Gange. Die Prinzenhöhle ist ein alter Bergwerkstollen und trägt ihren Namen, weil dort 1455 angeblich einer der entführten sächsischen Prinzen für ein paar Tage versteckt gehalten wurde.

Man kann zwar hinein gehen, die Höhle ist aber sehr eng und nicht beleuchtet. Von daher war das nicht so die große Attraktion. Der Zuweg ist mit Metallgittern gesichert, ein paar Stufen muss man in diesem bergigen Gelände absolvieren. Für den Hund war es nicht optimal, aber möglich.

Knoblauchfelsen

Tomka am Knoblauchfelsen

Eine erste Rast machten wir am Knoblauchfelsen, wo früher Bärlauch wuchs und durch seinen Duft dem Felsen den Namen gab. Es ist eine kleine Felsgruppe, die etwas über die Umgebung hinausragt. Man konnte sich gut hinsetzen dort und die Ruhe im Wald genießen.

Ins tiefe Tal

Wir folgten dann dem Dreibrückenweg bis zum Tieftalbach, von dem allerdings nur sehr wenig sichtbar war. Wir folgten dann auf dem Tieftalweg dem Bach Richtung Westen, zur Zwickauer Mulde. Das Naturschutzgebiet endete dann auch, was sich durch Holzstapel und Forstarbeiter bemerkbar machte. Mit großem Gerät schafften sie das gelagerte Holz weg.

Raststätte

Eine schöne Raststätte gab es am Bach, mit einem Becken, in das Stufen hineinführten, um dem Wanderer eine Abkühlung der geschundenen Füße ermöglichte. Sehr schön gepflegt war das, mit Infotafeln zu Flora und Fauna.

Am Ende des Tieftalwegs bogen wir links ab auf den Waldweg, zum Hotel war es nicht weit von dort.