16.08.2022

Saaleradweg, Tag 3

Der dritte Tag war der anstrengendste, es ging von Pottiga nach Drognitz. Wir waren im Gebiet der Talsperren (Bleilochtalsperre, Hohenwartetalsperre), der Weg führte nur sporadisch am Wasser entlang. Außerdem war eine Fähre gesperrt, so dass wir auch nicht dem normalen Routenverlauf folgen konnten. Auf einer Strecke von 48 km kletterten wir 840 m Höhe, insbesondere der letzte Anstieg von Walsbach rauf nach Liebschütz hatte es in sich, fast 200 m, davon der Hauptteil auf einem unbefestigten Waldschotterweg. Zum Glück konnten wir einen Bus ausfindig machen, der uns nach Drognitz brachte und damit einen weiteren heftigen Anstieg ersparte.

Rastbank am Stausee

Trotz aller Mühen, die Stauseen waren schön anzuschauen und die bergige Landschaft bot uns abwechslungsreiche Ausblicke. In Drognitz quartierten wir uns in der Flößergaststätte und Pension Zum Wolf ein, unser Frühstücksraum diente auch als Schulmuseum mit vielen DDR-Erinnerungsstücken.

Schulmuseum Drognitz