Anreise nach Kopenhagen

Die Anreise schien so einfach beim Buchen, der EC 33 fährt durch von Hamburg nach Kopenhagen, Fahrzeit reichlich fünf Stunden. Doch es kam anders auf diesem kleinen Abstecher in den Norden.

Zugtafel in Hamburg
Zugtafel in Hamburg

In Hamburg sah alles noch gut aus, ich stieg ein, fand meinen Platz, einzig das WLAN sollte erst in Dänemark funktionieren. In nordöstlicher Richtung fuhren wir über Lübeck, Oldenburg (Holstein) auf die Insel Fehmarn und Puttgarden, dort sollte der Zug dann auf die Fähre fahren, um die ca. 45 Minuten nach Dänemark zu schippern. Aber es kam anders, Durchsage, dass der Zug heute außerplanmäßig in Puttgarden endet, wir sollten bitte mit Gepäck auf die Fähre, drüben warten Busse. Und so schleppten wir uns samt Gepäck den halben Kilometer bis auf die Fähre.

Auf der dänischen Seite erwarteten uns strenge Grenzkontrollen, ein gutes Dutzend Grenzschützer kontrollierten alle Ausweise. Als Deutscher gehörte ich aber wohl nicht zur Zielgruppe und konnte unbehelligt einreisen. Ich folgte einfach dem Strom, und tatsächlich stand da ein Bus bereit, der uns nach Nykøbing Falster brachte. Dort am Bahnhof gab es Züge in zwei Richtungen, Kopenhagen stand aber nicht zur Auswahl. Ich fragte nach, Oesterport war die richtige Endstation. Darauf muss man erstmal kommen.

Hauptbahnhof Kopenhagen
Hauptbahnhof Kopenhagen

Und so erreichte ich mit einer guten Stunde Verspätung Kopenhagen und genehmigte mir erst mal zwei Smørrebrød am Bahnhof.

Auf der Rückreise erlebte ich eine andere Variante, der Zug fuhr pünktlich von Kopenhagen los, jedoch nur bis Nykøbing Falster. Dort warteten wieder Busse, diese fuhren jedoch bis Hamburg durch. Von leidgeprüften Mitreisenden erfuhr ich, dass dies in den letzten Monaten immer der Fall war, keine Zugfahrt verlief planmäßig. Ursache waren anscheinend technische Probleme auf dänischer Seite.