Spaziergang in Witikon

Raus, weg vom Rechner, solange die Sonne scheint. Den Kopf frei bekommen. Bilder einscannen, monotone Arbeit. Das Negativ wird eingespannt, durchleuchtet, langsam abgefahren. Es rattert vor sich hin, wenn aus den runden Farbkörnern eckige Pixel werden. Den Fotoapparat habe ich dabei, als ich aus dem Haus gehe. Man kann nie wissen. Insgeheim hoffe ich immer, Zeuge eines Verbrechens zu werden und ein gestochen scharfes Bild davon zu machen. Natürlich aus sicherer Entfernung und unerkannt von den Missetätern. Weiterlesen →