Elektra

Eine düstere Geschichte nimmt ihren Lauf im mythischen Griechenland. Elektra wartet vor der Tür, am Grab ihres Vaters Agamemnon kann sie an nichts anderes denken als an Rache. Ihre Mutter Klytaimnestra erschlug den Vater, als dieser gerade siegreich aus Troja heimgekehrt war. Blut schreit nach Blut schreit nach Blut. Denn Agamemnon opferte vor der Überfahrt die eigene Tochter Iphigenie, um die üblen Winde zu besänftigen. Und sein Vater schlachtete und kochte die Kinder seines Bruders, einzig Aigisth ist übriggeblieben und sinnt auf — Rache. Weiterlesen →

Peer Gynt (Regie Antú Romero Nunes)

Es ist schön, wenn man ein vertrautes Stück in einer neuen und noch dazu spannenden Inszenierung sieht. Peer Gynt kannte ich nach der dramateure-Inszenierung recht gut, welche ich am Licht- und Tonpult unterstützte. Schon bei der dramateure-Inszenierung wechselten die Rollen, die gleiche Schauspielerin verkörperte Solveig und Aase. In der Inszenierung von Antú Romero Nunes wurde dieses Prinzip auf die Spitze getrieben, lediglich drei Schauspieler waren nötig für die insgesamt an die zehn Rollen. Weiterlesen →

Schiffbau Zürich

Schiffbau. Das klingt wuchtig, riesige Hallen stellt man sich vor, in die auch größere Schiffe komplett hinein passen. Und das soll jetzt also eine Theaterspielstätte sein? Erinnerungen werden wach ans Dresdner TIF (Theater in der Fabrik), Raum für experimentelle Stücke von Nachwuchsregisseuren. Nur selten war ich dort, es war mir dann meist doch zu experimentell. Obwohl ich fast nebenan wohnte. Der Schiffbau in Zürich präsentiert sich da schon ganz anders. In der riesigen ehemaligen Montagehalle tummeln sich ein Jazzclub (moods), ein Restaurant mit Bar und eben drei Theaterbühnen, welche am Staatsschauspiel Zürich mit dranhängen. Weiterlesen →