Toggenburger Höhenweg via Schnebelhorn

Mit ein paar Leuten der Wandergruppe Wanderfreaks Schweiz war ich heute auf einer gemütlichen Höhenwanderung, die uns auch auf das Schnebelhorn führte, den höchsten Punkt des Kantons Zürich. Es ging ein wenig auf und ab und wir hatten schöne Aussicht auf den Zürichsee, den Bodensee und naheliegende Berge. Startpunkt war die Bergstation der Seilbahn in Atzmännig/Schutt, Ziel der Bahnhof in Steg. Der Vorteil an dieser Wanderung ist, dass man in einer reichlichen Stunde am Ausgangspunkt sein kann, es ist nicht so weit weg. Weiterlesen →

Jean-Paul Sartre – Die schmutzigen Hände

Autor Jean-Paul Sartre Titel Die schmutzigen Hände (Les mains sales) Regie Stefan Pucher Besetzung Robert Hunger-Bühler, Henrike Johanna Jörissen, Isabelle Menke, Johannes Sima, Milian Zerzawy, Jirka Zett Spielort Schauspielhaus Zürich (Pfauen) Inhalt Schauplatz der Handlung ist der fiktive Staat Illyrien während des Zweiten Weltkrieges, irgendwo im Osten Europas. Die Deutschen haben das Land besetzt, der Regent des Landes arbeitet mit ihnen zusammen. Aber die Rote Armee rückt vor und wird in absehbarer Zeit die Deutschen verjagen. Weiterlesen →

Peer Gynt (Regie Antú Romero Nunes)

Es ist schön, wenn man ein vertrautes Stück in einer neuen und noch dazu spannenden Inszenierung sieht. Peer Gynt kannte ich nach der dramateure-Inszenierung recht gut, welche ich am Licht- und Tonpult unterstützte. Schon bei der dramateure-Inszenierung wechselten die Rollen, die gleiche Schauspielerin verkörperte Solveig und Aase. In der Inszenierung von Antú Romero Nunes wurde dieses Prinzip auf die Spitze getrieben, lediglich drei Schauspieler waren nötig für die insgesamt an die zehn Rollen. Weiterlesen →

Julinarisches

Der Titel verrät es schon – Wortjongleure laden ein, verbinden gastronomischen Genuss mit dem Sommermonat Juli. die aus zürich sind eine Gruppe von Autorinnen und Autoren, die sich regelmäßig treffen, um ihre selbst verfassten Text zu diskutieren und in Schreibübungen neuen Ideen eine Form zu geben. Und gelegentlich stellen sie ihre Werke der Öffentlichkeit vor. Die Autoren trugen ihre Texte in zwei Blöcken vor, Lyrisches wurde zwei mal gelesen. Das Thema der meisten Texte war Essen, das Programm in Form einer Speisekarte formuliert. Weiterlesen →

Denis Diderot – Paradox über den Schauspieler

Das Theater Neumarkt präsentierte anlässlich der Neuübersetzung von Diderots Paradox über den Schauspieler einen Abend mit Lesung und Diskussion. Zwei erfahrene Regisseure – Luc Bondy und Urs Schaub – diskutierten unter der Leitung von Barbara Villiger Heilig. Der Abend begann mit der sehr häufigen Erwähnung des Namens Felix Rellstab. Denn niemand anders als Felix Rellstab selbst hatte seinerzeit das historische Werk Diderots übersetzt und die Felix-Rellstab-Stiftung betreute nun auch die Neuübersetzung und Neuauflage. Weiterlesen →

Wohnungssuche in Zürich

Wohnungen sind rar in Zürich, offiziell gab es im Jahr 2011 nur 120 leerstehende Wohnungen (Leerwohnungszählung). Und ich will gar nicht wissen, was das für Wohnungen sind. Auf jeden Fall führt dieser akute Mangel zu Erscheinungen, wie sie mir als ehemaligem DDR-Bürger nur zu vertraut sind. Schlangen Die offiziell ausgeschriebenen Wohnungen (z.B. auf homegate.ch) erfahren regen Zuspruch, nicht selten treffen sich bis zu 50 Leute bei einer Besichtigung. Dort füllt man dann ein Bewerbungsformular aus, gibt also Kinder, Arbeitgeber, Jahreseinkommen, Musikinstrumente, Grund für den Wohnungswechsel, Zivilstand, Ausländerausweis und Kontaktdaten an. Weiterlesen →

Rietbergregensonntagnachmittag

Was macht der kultivierte Stadtzürcher an einem regnerisch-kalten Sonntagnachmittag? Er setzt sich ins Tram Nummer Sieben und fährt in den Süden der Stadt, vorbei am Bahnhof Enge zum Museum Rietberg. Am höchsten Punkt einer beschaulichen Parkanlage mit alten Villen befindet sich der Museumsneubau. Oberirdisch ist nur der Empfangsbereich und das Museumsgeschäft in einem quaderförmigen Glasgebäude mit markanter Musterung, Smaragd genannt. Die Ausstellungen verbergen sich in zwei Untergeschossen, welche den Oberbau flächenmäßig weit übertreffen. Weiterlesen →

Schnebelhorn

Es war eine schöne Samstag-Nachmittag-Wanderung. Nicht zu weit entfernt von Zürich liegt mit dem Schnebelhorn (1292 m) die höchste Erhebung des Kantons. Über bewaldete Hügel wanderten wir aus dem Tal hoch zum Berg. Es war echt angenehm, es muss ja nicht immer kahles Hochgebirge sein. Vorbereitung aufs Wandern Um uns herum weideten Kühe und eindrücklich war das Summen aufgescheuchter Fliegen, die es sich auf den Kuhfladen gemütlich gemacht hatten und durch uns gestört wurden. Weiterlesen →