Der Tag der 89 Etagen

Mein neuestes Spielzeug ist ein Fitness-Tracker, der mich Tag und Nacht begleitet. Dieses Gerät zählt meine Schritte und Etagen, kann Aktivitäten wie Laufen oder Radfahren aufzeichnen, gibt Auskunft über meine Schlafphasen und misst permanent meine Herzrate. Und das direkt am Arm, ohne lästigen Brustgurt. Es leuchtet mit einem grünen Licht in meine Haut hinein und kann daraus den Puls bestimmen, der Ingenieur in mir ist fasziniert. Und so kann ich jetzt jederzeit schauen, wie hoch mein Puls beim Radfahren stieg. Weiterlesen →

Weniger ist mehr

Mit dem bevorstehenden Umzug stellt sich mal wieder die Frage, was ich eigentlich wirklich brauche von meinem Hausrat. So viele Dinge, und die meisten davon überflüssig. Tief in mir ist da ein digitaler Minimalist, der sich lösen möchte vom Materiellen, dem Erinnerungen wichtiger sind als die Objekte, welche sie auslösen, der es gewohnt ist, Dinge per Knopfdruck zu kriegen, seien es Musik, Bücher oder Filme. Aber spannend ist für mich auch die Frage, was noch übrig ist von den Dingen, welche ich damals 2005 aus Dresden mitgenommen habe. Weiterlesen →

Umziehen – Zügeln

Der Rechner steht noch, fast alle übrigen mobilen Besitztümer sind verpackt in Umzugskisten. Soeben war die Küche dran. In den letzten zwei Tagen habe ich einen Hass auf meinen Besitz entwickelt, auf den jeder Kommunist stolz sein könnte. Denn mal ganz ehrlich – wie viel von dem Kram in der eigenen Wohnung benötigt man wirklich? Das ist doch ein verschwindend geringer Anteil, den Rest bilden Erinnerungsstücke und überflüssige Geschenke. Und all das musste ich jetzt einzeln anfassen und verpacken. Weiterlesen →

Neues Weblog-System

Nachdem meine Tage an der ETH nunmehr gezählt sind, suchte ich nach einer neuen Heimat für mein Weblog, welches bisher vom Weblog Service der ETH Zürich gehostet wurde. Es ist nun also auf dem von mir mitgenutzten Server, eine naheliegende Lösung. Das einzige Problem sind die vielen Sicherheitslücken in der Weblog-Software, welche unserem Systemadministrator Schweißperlen auf die Stirn treiben. PHP, auf dem die Software WordPress basiert, scheint sehr anfällig für alle möglichen Arten von Attacken zu sein. Weiterlesen →