Ljubljana

Die Hauptstadt mit dem schwierigen Namen machte sich schon bei der Anfahrt bemerkbar. Die Autofahrer wurden sichtlich nervöser und fuhren extrem dicht auf. Einer hupte sogar und fuhr gefühlte 20cm hinter mir, weil ich es wagte, die linke Spur für ein längeres Überholmanöver zu belegen. Die Stadt selbst war dann ein sehr schönes Erlebnis, schöne Altstadt entlang eines Flusses – ach Darmstadt! –, ausgedehnte Fußgängerzone, Festungshügel, Gastronomie.

Weiterlesen →

Dreifaltigkeitskirche in Hrastovlje

Eine ganz besondere Kirche besichtigten wir auf dem Weg nach Ljubljana. In der alten romanischen Kirche in Hrastovlje, welche von einer Schutzmauer umgeben ist, befinden sich mittelalterliche Bauernfresken, welche die markantesten Bilder der gesamten Bibel darstellen. Der Künstler hat jede verfügbare Wand- und Deckenfläche genutzt, und so drängt sich dicht an dicht Schöpfung, Vertreibung aus dem Paradies, Brudermord, Jesu Geburt, Kreuzigung, Auferstehung.

Weiterlesen →

Slowenische Riviera

Nach Bergseen, Schluchten und Weinbergen war es an der Zeit fürs Mittelmeer, das wir in Portorož zu Gesicht bekamen. Der Reiseführer sprach von einem Kilometer Sandstrand, den suchten wir vergeblich. Stattdessen war die Promenade komplett mit Beton und Steinplatten versehen, Treppen luden zum Baden im immer noch recht warmen Mittelmeer ein. Aber etwas fehlte – das Meeresrauschen. Sonst waren aber alle Zutaten vorhanden, Möwen kreisten, Strandgeschäfte boten Sonnenbrillen an, Restaurants und Imbissbuden warteten auf Gäste, welche zu dieser Zeit eher rar waren.

Weiterlesen →

Weingegend Brda

Tief im Westen Sloweniens liegt die Goriška Brda, eine Weinbauregion. Eine Nacht verbrachten wir dort in Šmartno, einem malerischen Dorf mit engen Gassen und wenig Hektik.

Weiterlesen →

Tolminklamm

Eine weitere gut ausgebaute Klamm, die sogar über eine Thermalquelle verfügt. Aber baden ist da nur unter großer Gefahr möglich, seit ein Erdbeben das Becken drastisch verkleinert hat. Wir sahen dennoch zwei Wagemutige unten im Wasser, sie waren in einem dunklen Tunnel durch ein Fenster abgestiegen.

Weiterlesen →

Wocheiner See (Bohinjsko jezero)

Auf der Durchreise machten wir auch beim Wocheiner See halt. Leider konnten wir dort nur eine ausgedehnte Mittagspause an einem Bootssteg machen, denn der See ist durch die weitgehend unbebauten Ufer und das klare Wasser eine wahre Pracht. Mit mehr Zeit hätten wir gern noch mit dem Kanu oder stehpaddelnd dieses Kleinod erkundet. Am Ufer gab es sogar eine Kletterwand.

Weiterlesen →

Vintgarklamm (Blejski vintgar)

Nicht weit vom Bleder See liegt die Vintgarklamm. Auch hier waren wir an diesem schönen Sonntag nicht die Einzigen, über Holzstege liefen wir an dieser malerischen Klamm entlang. Schöne Farben, kleine Wasserfälle, ich mag auch einfach diese natürliche Klangkulisse.

Weiterlesen →

Bleder See (Blejsko jezero)

Die erste Station der Slowenien-Reise war der Bleder See. Ankunft in Dunkelheit, durch den Karawanken-Tunnel durchgekommen, schlecht beleuchtet die Straßen, erst an der falschen Unterkunft gelandet, nochmal quer durch den Ort zu einer netten älteren Dame, keine weiteren Gäste, Küche am Ende des Ganges. Bleder See am Morgen mit Heißluftballon Morgenstimmung, ein Ballon steigt auf, schöne Burg am Ufer, Startblöcke für Ruderboote, Sonnenschein. Emsiges Bootstreiben auf dem See Selbst rudern ist die beste Art, zur Insel zu kommen, hölzerne Ruderboote mischen sich mit den Barken, ständig läutet die Glocke von der Insel herüber, für einen kleine Summe kann man sich was wünschen. Weiterlesen →