Robert Gernhardt – Toscana-​​Therapie

Das Stück selbst orientiert sich im Aufbau am Regeldrama. Zu Beginn werden Karin und Gerhard als leicht verstaubtes Akademikerpaar eingeführt, sie genießen die Ferien im toskanischen Landhaus ihres Freundes Dieter. Als gemeinsames Problem existieren zu diesem Zeitpunkt nur der defekte Durchlauferhitzer und Mäusedreck. Ein Anruf von Dieter dient als Katastase (erregender Moment), er kündigt seinen Besuch für das Wochenende an. Da Karin und Gerhard eigentlich keine Gäste haben dürfen, sich aber bereits der amerikanische Schriftsteller Viktor einquartiert hat, ist der Konflikt klar definiert. Weiterlesen →