Michael Ende – Momo

Ein großartiges Stück für kleine und große Kinder, zeitlos in seiner Anklage der negativen Seiten des Kapitalismus, anschaulich verkörpert durch die grauen Herren. Diese tauchen plötzlich in einer italienischen Kleinstadt auf, überreden die Bürger, Zeit zu sparen, sich nicht mehr um andere zu kümmern oder gar sinnlos Zeit durch Spielen oder Geschichten zu vergeuden. Die Rettung kann nur Momo bringen, das Landstreicher-Mädchen mit der seltenen Fähigkeit zuzuhören. Sie wohnt im alten Amphitheater, spielt mit den Kindern und wird zur Seele des Städtchens.

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Michael Ende – Der Spiegel im Spiegel

Dreißig Visionen finden sich in diesem Büchlein, düstere Träume, in denen die Protagonisten meist in einer ausweglosen Situation sind. Und ähnlich zu einem Traum wollen sie da eigentlich raus, können sich aber nicht bewegen, oder nur in dem engen Rahmen des Traumes. Es erinnert an Kafka, ist aber surrealer. Ich kann damit wenig anfangen. Es ist alles so düster und passt wenig zu meiner derzeitigen Stimmung. Aber vielleicht mag ja der Eine oder die Andere sowas, deshalb noch ein gelesener Auszug im Anschluss. Weiterlesen →