Und Kafka lachte

Franz Kafka Das Bild, welches normalerweise von Franz Kafka (Wikipedia-Eintrag) gezeichnet wird, ist das eines ernsten, melancholischen und verstörten Mannes mit einem sehr eigenwilligen Schreibstil. Eine Beschreibung, die ich jüngst in Harry Mulischs Prozedur fand, bringt das gut auf den Punkt. Er will seinen Blick abwenden, aber da sieht er hinter dem Fenster von Nummer 22 plötzlich ein ganz andere Szene. Dort sitzt ein Mann von ungefähr dreißig Jahren mit gestreckten, weitgespreizten Beinen vornübergebeugt am Tisch und schreibt so fieberhaft, dass er sich kaum die Zeit nimmt, die Feder einzutauchen. Weiterlesen →

Vorlesung über Kafka

Durch Zufall habe ich heute einer Vorlesung über Franz Kafka beigewohnt. Wir hatten die große Holzplatte für den Roboterwettbewerb in einem Hörsaal aufgebaut und waren gerade am Testen, als plötzlich immer mehr Studentinnen in den Raum strömten. Ihre Vorlesung war ohne unser Wissen hierhin verlegt worden, wir mussten weichen. Ich blieb, reihte mich ein unter die Germanistinnen. Denn es sollte um Kafka gehen, ein Schriftsteller, der zwar nicht zu meinen absoluten Favoriten zählt, aber den ich dennoch als wichtigen Autor empfinde. Weiterlesen →