Bernard-Marie Koltès – Roberto Zuccho

Ein Serienmörder auf der Bühne, wie macht man das? Er lebte wirklich, Roberto Succo. Tötete seine Eltern, misshandelte die Leichen, entfloh aus dem Gefängnis über das Dach, verübte weitere Verbrechen, ganz oben auf der Fahndungsliste, zwei Jahre ohne Erfolg. Am Ende Selbstmord, er wollte nicht eingesperrt sein. Das Stück stammt von Bernard-Marie Koltès, einem französischen Dramatiker. Die Inszenierung von Karin Henkel war minimalistisch, poetisch, verfremdet, spielte mit der Zeit, es ging erst vor, dann wieder zurück. Weiterlesen →