Juanita

Im letzten Raum traf ich sie – Juanita. Sie war jung und wunderschön. Ihr Vater stammte aus Panama und ihre Mutter aus Puno, einer Stadt am Titikaka-See. Sie sagte nichts, kauerte im Raum, den Blick stur geradeaus gerichtet. Sie hatte große Zähne und volle Lippen. Und sie war Bergsteigerin. Ihre letzte Tour war von Cuzco auf einen 6000er nördlich von Arequipa, sie brauchte mehrere Monate dafür. Und dann wurde sie umgebracht, als Opfer für die Götter, welche die Inka in den Bergen sahen. Weiterlesen →

Krank in Arequipa

Nun haben wir den Salat, meine Schwester hat eine bakterielle Infektion und ich bin auch nicht so ganz fit. Es sind an und für sich harmlose Krankheiten, aber wandern kann man so halt auch nicht. Und so werden wir hier ein paar ruhige Tage einschieben, um den Rest des Urlaubs dann umso mehr genießen zu können. Arequipa ist für mich die bislang schönste Stadt Perus, was am Sonnenschein, den nahen Bergen (der El Misti ist 5822m hoch und ein Bilderbuchberg), dem extrem tollen Hostel (Avila) und natürlich dem reibungslosen WLAN liegt. Weiterlesen →

Nasca – Arequipa

Es ist ein riesiges Land. Nach einer Woche mit verschiedenen Stationen in Lima und der südlich davon gelegenen Küste mussten wir nach Arequipa eine größere Strecke zurücklegen. Die Fahrt dauerte zehn Stunden. Die Landschaft war eindrücklich, wir fuhren anfangs durch die Wüste, auf der schwarzen Straße wehte der Sand in immer anderen Mustern. Wir erreichten wieder den Pazifik, fuhren durch vereinzelte Strandorte, und dann wurde die Straße sehr kurvig, wahrscheinlich Steilküste. Weiterlesen →