Arbeitsnotizen zu England um 1800

Um unser Theaterstück “Arkadien” besser zu verstehen, möchte ich mich noch ein wenig mit der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Situation Englands in der frühen Zeitebene (1809⁄12) beschäftigen. Die Gegenwart, welche als zweite Zeitebene auftaucht, ist intuitiv zugänglich und dient auch mehr der Illustration der Geschehnisse vor 200 Jahren. Um nicht in der Flut des Materials unterzugehen, seien hier ein paar Leitfragen formuliert. Welche politische Situation herrschte damals vor? Welchen Klassen gehören die Protagonisten an? Weiterlesen →

Tom Stoppard – Arkadien

In Ergänzung zu meinem kurzen Beitrag zum Stück vom 8.11.08 möchte ich mich hier intensiver mit dem Inhalt und den angesprochenen Themen des Stückes Arkadien von Tom Stoppard beschäftigen.

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Tom Stoppard – Arkadien

Wir, also die studentische Theatergruppe akitiv, suchen zur Zeit nach einem Stück und einem Regisseur für die nächste Produktion. Das Stoppard-Stück haben wir als einen von drei Kandidaten angelesen. Inhalt Das Stück spielt auf zwei Zeitebenen. Am Beginn des 19. Jahrhunderts erleben wir auf einem englischen Landsitz eine amoröse Affäre. Die Frau des anscheinend völlig unbegabten Schriftstellers Ezra Chater wurde mit dem Hauslehrer Septimus Hodge in “fleischlicher Umarmung” im Park beobachtet. Weiterlesen →

DVD vom Theaterstück “Da waren’s nur noch neun”

Wäre es nicht schön, unser Theaterstück Da waren’s nur noch neun als DVD zu haben? Nunmehr, ungefähr ein Monat nach der letzten Vorstellung, ist es soweit — die DVD hat das Licht des Brenners erblickt. Es war eine schwere Geburt. Für die Technik-Begeisterten hier ein paar Details, wie ich das Ganze gemacht habe. Aufnahme Mit einem handlichen Camcorder (Panasonic HDC-SD5) und Stativ nahmen wir das Theaterstück auf. Die Kamera war ganz hinten positioniert, auf einem Tisch bei den Scheinwerfern. Weiterlesen →

Da waren’s nur noch neun – Premiere

Nach einem langen Samstag voller Nervosität, Appetitlosigkeit und einer zehrenden Mischung aus Angespanntheit und Müdigkeit begann gegen 17:00 der Countdown für die Premiere. Wir Schauspieler fanden uns im aki ein, unser Regisseur war – wie immer – schon lange da. Es gab noch kleinere Aufbauarbeiten zu absolvieren, danach war Schminken angesagt. Nach einiger Verwirrung, welche Farbtöne und Intensitäten am besten seien (es ist nicht einfach mit all diesem Zeug), waren wir gegen sieben zum Aufwärmen bereit. Weiterlesen →

Plakat- und Flyergestaltung für Theaterproduktion

Die Plakate und Poster für unsere Theaterproduktion sind bestellt. In ein bis zwei Wochen werden wir sehen, wie gut und fristgemäß die Druckfirma (flyerline) aus den Druckdaten die fertigen Plakate und Flyer gemacht hat.

In diesem Beitrag möchte ich den kreativen Prozess beschreiben, welcher zu den Druckdaten führte. Am Ende werde ich auch auf einige technische Details zum verwendeten Programm (Adobe InDesign CS3) eingehen.

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Proben, Porträtfotos

Proben ist vor allem Warten. Man steht rum. Wartet auf seinen Einsatz. Nicht auffallen, damit nichts von den gerade im Mittelpunkt des Interesses Stehenden ablenkt. Und dann kommt der Einsatz. Man sagt diesen einen Satz, läuft dabei nach vorn, zieht Aufmerksamkeit auf sich, handelt, interagiert, wirft Seitenblicke, variiert die Tonlage und das Tempo. Dann zieht man sich unauffällig zurück, überlässt wieder den anderen die Bühne.

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Die Plakatwürfel sind gefallen!

War es Demokratie? Oder doch eher eine schleichende Resignation, wie sie bei Motiv-Diskussionen allzu oft auftritt. Denn aktiv an der Diskussion beteiligt haben sich nicht wirklich alle Theaterspieler, das Interesse am Diskurs ließ immer mehr nach im Laufe der Zeit. Und auch mein Interesse, neu aufgekommene Ideen in Entwürfe umzusetzen. Hier ist es also, das Gewinnermotiv, welches ganz Zürich in unsere Aufführungen bringen wird. Flyer-Motiv für "Da waren's nur noch neun" Und nun stellen sich andere Fragen: Wie mache ich daraus ein Plakat? Weiterlesen →

Wochenrückblick

Die erste komplette Arbeitswoche im neuen Jahr ist vorüber. Mit Schwung habe ich auch viele neue Dinge begonnen und einige alte abgeschlossen. Wir hatten die erste akitiv-Theaterprobe des neuen Jahres und an diesem Tag auch den Rückzug eines Schauspielers zu beklagen. Ich brauche ein Rollenprofil, einen Lebenslauf, eine genaue Vorstellung, wie dieser Staatsanwalt tickt. Die neue AVETH-News verlangte einiges an Zeit zum Artikelschreiben und Korrekturlesen. Da kommt in den nächsten zwei Wochen noch einiges auf uns Redakteure zu. Weiterlesen →

Stücke anlesen

So langsam wird es konkreter mit unserem neuen Theaterprojekt. Wir haben uns jetzt für einen Regisseur entschieden, außerdem für drei Stücke, welche wir in der Gruppe anlesen. Aus diesen drei Vorschlägen werden wir dann eines auswählen.

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