Furnas-See

Furnas-See auf Sao Miguel
Furnas-See auf Sao Miguel

Die erste Azoreninsel unserer Reise war São Miguel, die größte Insel dort. Gleich am ersten vollen Tag konnten wir uns am Furnas-See von der vulkanischen Aktivität überzeugen. Der See selbst liegt in einem Vulkan-Krater, am nördlichen Ufer befinden sich zahlreiche Caldeiras, es brodelt und mulmt vor sich hin.

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Die Azoren

Nach zwei Tagen Lissabon machten wir uns nun auf den Flugweg zum eigentlichen Ziel unserer Reise, den Azoren. Eine richtig klare Vorstellung hatte ich nicht von diesen Inseln mitten im Atlantik. Das Einzige, woran ich mich erinnern konnte, war der Krisengipfel auf den Azoren 2003, der einen Schritt in Richtung Irakkrieg bedeutete.

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Lissabon

Lissabon ist die erste Station unserer Azoren-Reise, die wunderschöne, wenn auch etwas vor sich hin verfallende Hauptstadt Portugals wollten wir gern mal anschauen. Und diese Stadt ist eine Reise wert. Die Nähe zum Meer ist spürbar, stets weht ein Lüftchen. Auffällig sind die vielen Hügel, welche die Stadt angenehm untergliedern und die Orientierung erleichtern. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten immer wieder andere Ausblicke über die Stadt und die Tejo-Mündung, über die sich eine rote Brücke spannt, die der Golden Gate Bridge verdächtig ähnlich sieht. Weiterlesen →

Schlossgrabenfest

Auch in Darmstadt gibt es ein gediegenes Musik-Festival, das Schlossgrabenfest. Praktischerweise mit freiem Eintritt, als kleinen Beitrag kann man aber einen Trinkbecher zum Preis von 5 Euro erwerben. Das ganze ging mehrere Tage, Dutzende Bands von nah und fern spielten auf den vier Bühnen. Zu den bekanntesten Bands gehörte sicherlich Glasperlenspiel, die am Samstagabend auf der Hauptbühne spielten. Ich denke bei diesem Namen an das Buch von Hermann Hesse, das ich als Jugendlicher begeistert gelesen hatte. Weiterlesen →

Probewochenende in Wetzlar

Das letzte Wochenende verbrachte ich in Wetzlar beim Proben von Der Löwe im Winter. Es war das erste vollständige Probewochenende, für mich zum ersten Mal waren alle Teilnehmer an einem Ort versammelt und gemeinsam am Werk. So konnte ich mir ein besseres Bild von den Leuten machen, die ich bisher noch nicht so oft in den Proben gesehen hatte. Das Stück ist in unserer nicht wirklich gekürzten Fassung noch recht lang, einige Schauspieler hatten noch recht Mühe mit dem Text. Weiterlesen →

EUMETSAT

Wer kennt sie nicht, die Satellitenbilder mit Wolkenbändern aus dem Wetterteil der Nachrichten. Doch wo werden eigentlich die europäischen Wettersatelliten gesteuert? Interessanterweise in Darmstadt, bei der EUMETSAT. Hier kommen die Daten an von den derzeit acht Satelliten, die da oben kreisen bzw. geostationär scheinbar stillstehen. Die Meteosat-Satelliten liefern unter anderem die Wolkenbilder, und das alle 15 Minuten (volle Kreisfläche) bzw. alle 5 Minuten (Ausschnitt mit Europa und Mittelmeer). Sie befinden sich über dem Äquator in 36’000 km Höhe in einer geostationären Umlaufbahn. Weiterlesen →

Zürich-Wochenende

Nach einem halben Jahr war es wirklich Zeit für einen Besuch in der alten Wahlheimat. Anlass war die Aufführung der Geschlossenen Gesellschaft von den dramateuren, meiner alten Theatergruppe. Es war ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Menschen und Orten. Schon das Fahren mit dem Tram weckt Erinnerungen, die Geräusche beim Schließen der Türen, die Haltestellenschilder und Papierkörbe – die vielen kleinen Dinge, die den Alltag in Zürich ausmachen. Gern hätte ich noch mehr Leute getroffen, aber wir wollten auch nicht zu sehr stressen und haben nicht zu viel geplant. Weiterlesen →

Lindy Hop

Es gibt immer ein erstes Mal, in diesem Fall eine erste Begegnung mit der Darmstädter Lindy-Hop-Szene. Im nahen Griesheim besuchten wir einen Einführungskurs im Lokal Linie Neun. Es befindet sich in einem alten Fabrikgebäude mit dunkelroten Klinkersteinen direkt an der Straßenbahnlinie 9.

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Prototyp-Basteln

In den letzten beiden Wochen war ich dienstlich unterwegs, für zwei Wochen implementierten wir mehrere Prototypen bei einem potenziellen Kunden im Rahmen eines Hackathons. Die Bedingungen waren ziemlich einschränkend, die Prototypen sollten auf einem Server in Indien laufen, der schon mal deutlich über 100 ms Latenz hatte. Außerdem hatten wir nur zwei Laptops mit Serverzugang zur Verfügung. Noch dazu waren die Anforderungen von unterschiedlicher Qualität und die Daten mit ihren vielfältigen Zusammenhängen nicht so klar dokumentiert. Weiterlesen →