30.05.2022

Berlin

Ein Tagesausflug in die Hauptstadt, Anlass war der Besuch einer guten Freundin. Von Leipzig fährt man nicht lange, in knapp zwei Stunden erreicht man den Berliner Hauptbahnhof, wenig später den Alexanderplatz, Wahrzeichen und Angelpunkt des östlichen Zentrums.

Alexanderplatz

Kurz die Überlegung, hochzufahren auf den Fernsehturm, aber das ist mit gut 20€ ein teurer und kurzer Spaß. Das Schöne an Berlin ist, dass es überall prächtige Gebäude zu entdecken gibt. Man kann von einem zum nächsten gehen, und das vermutlich stundenlang. Das nächste Prunkstück war das Rote Rathaus.

Rotes Rathaus

Hier sitzt also Franziska Giffey und der Berliner Senat tagt. Nicht weit entfernt befindet sich das Nikolaiviertel, das in den 1980er Jahren umgestaltet wurde. Es ist das älteste Siedlungsgebiet der Stadt, ein paar Steinchen aus dem 13. Jahrhundert, die Grundmauern der Nikolaikirche sind erhalten. Flankiert wird die Kirche durch Gaststätten, Museen und angepassten Plattenbauten, welche dem mittelalterlichen Grundriss folgen. Etwas eigenartige Mischung, aber durchaus sehenswert.

Nikolaikirche und Knoblauchhaus

Ebenfalls Teil des Nikolaiviertels ist das Ephraim-Palais, die "schönste Ecke Berlins".

Stadtmuseum

Dieser Tag war sehr schön, zentral natürlich das Wiedersehen guter Freunde, aber schönes Beiwerk die architektonische Pracht. Außerdem konnte ich mal wieder einen Blick auf mein Büro am Nordbahnhof erhaschen, das ich dienstlich aber bisher nur ein einziges Mal besucht habe.