20.12.2021

Schlosspark Lützschena

Um meine neue Heimat besser kennenzulernen, besorgte ich mir unlängst den Wanderführer Rund um Leipzig. Einige Wanderungen starten direkt in Leipzig, bzw. von einer Endhaltestelle. Heute ging es los in Böhlitz-Ehrenberg, der Endhaltestelle der Linie 7. Ziel der Wanderung war der Schlosspark Lützschena im Norden.

Aber zuallererst passierten wir das Schloss Gundorf, nicht weit von der Haltestelle. Danach erhob sich ein begraster Hügel, die ehemalige Deponie Jahnstraße, auch Monte Böhlitz genannt (Geheimtipp Leipzig – Hoch auf die Kippe). Weiter ging es nördlich in die Auwälder, mit einigen Wasserflächen/Lachen.

Lachen an der Waldspitze

Sehr mystisch, diese alten Bäume an der Lache an der Waldspitze.

Umgeknickter Baum

Über matschige Waldwege gelangten wir schließlich an die Neue Luppe und in den Schlosspark Lützschena. Die Parkanlage erstreckt sich gut 500 Meter an der Weißen Elster entlang. Künstliche Teiche, Tempel, Kapellen und gepflegte Natur laden ein zum Verweilen, leider war es ein bisschen zu kalt für ein ausgedehntes Picknick. Ein kurzer Schluck Tee aus der Thermoskanne und ein paar Nüsschen, dann waren die Hände wieder kalt.

Diana-Teich im Schlosspark Lützschena

Der Dianateich mit dem kleinen Tempel ist das beliebteste Fotomotiv des Parks. Ein Gedenkstein am Ufer erinnert an berühmte Besucher der Vergangenheit, Clara und Robert Schumann besuchten den Park sehr gerne.

Gleich am Ausgang des Parks befindet sich die Auwald-Station, ein Umweltbildungszentrum, das auch kulturelle Veranstaltungen ausrichtet. Heute an diesem Wintermontag war da nichts los.

Den Rückweg kürzten wir etwas ab, die Sonne ging auch bereits unter.