Michel Houellebecq – Unterwerfung

An diesen warmen Tagen genieße ich meinen Balkon. Während in der Wohnung das Thermometer knapp 30 Grad zeigt, lässt es sich da draußen gut aushalten, mit einer Karaffe voller Wasser, einem Teller Tomate-Mozarella und einem guten Buch. Und ein solches ist Unterwerfung zweifellos, ironisch beschreibt es die Islamisierung Frankreichs und gleich ganz Europas, da sich die traditionellen Werte als die stärkeren erweisen, verglichen mit dem erschlafften liberalen Individualismus des Westens.

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Rolf Dobelli – Die Kunst des guten Lebens

Gern möchte ich euch das Buch Die Kunst des guten Lebens von Rolf Dobelli ans Herz legen. In 52 Kapiteln beschreibt er auf unterhaltsame und anschauliche Art jeweils einen Ansatz (Heuristik) zum glücklichen Leben. Denn den einen Weg zum Glück gibt es nicht.

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Anton Tschechow – Der Heiratsantrag

Ein weiterer bekannter Einakter von Anton Tschechow ist Der Heiratsantrag, den ich hier kurz vorstellen möchte.

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Anton Tschechow – Der Bär

Anton Tschechow hat neben seinen bekannten abendfüllenden Stücken auch einige Einakter geschrieben. Einer der bekanntesten ist Der Bär, den ich hier kurz vorstellen möchte.

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Stefan Zweig – Die Welt von Gestern

Zu meinen Vorsätzen für das neue Jahr gehört auf jeden Fall, mehr zu lesen. Also ganze Bücher statt der bruchstückhaften Textbrocken auf twitter und facebook. Es tut mir nicht gut, vor allem die unversöhnlichen politischen Diskussionen. Da sind die Meisterwerke der Belletristik doch eine bessere Alternative.

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Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis

Ein frühpensionierter Buchverleger namens Reither ist der Erzähler der Novelle Widerfahrnis. Nachdem sein kleiner Verlag nicht mehr so recht lief, hat er sich in einem idyllischen Alpental niedergelassen, in einem Wohnkomplex mit Empfang. Dort entdeckt er in der Bibliothek ein Buch ohne Titel, nur mit dem Namen der Autorin. Und während er so darüber nachdenkt, abends in seiner Wohnung, ist da plötzlich jemand vor der Tür, klingelt schließlich. Es ist Leonie Palm, die den lokalen Literaturzirkel leitet, sie kommen ins Gespräch, brechen dann unerwartet auf zu einer Tour, die schließlich bis nach Sizilien führt. Weiterlesen →

Weltliteratur to go

Für alle gestressten Zeitgenossen gibt es lustig umgesetzte Zusammenfassungen vieler berühmter Werke. Der Literaturwissenschaftler Michael Sommer stellt seine Videos auf YouTube und auch auf der Seite sommers-weltliteratur.de bereit. Er verwendet Playmobil-Figuren, um die wesentliche Handlung anschaulich darzustellen. Ein ganz besonders schwerer Brocken ist Ulysses von James Joyce. Er schafft es in 18 Minuten. Aber seht selbst… Weiterlesen →

Cortesi-Lesungen bei der KulTour in Baden

Die beschauliche Kleinstadt Baden, die nur 20 Bahnminuten von Zürich entfernt liegt, hat in diesem Jahr ein Kulturfestival der besonderen Art auf die Beine gestellt – die KulTour. Das Motto ist bestechend einfach, es gibt Veranstaltungen jede halbe Stunde, die jeweils 15 Minuten dauern. Danach kann man gemütlich zum nächsten Veranstaltungsort gehen.

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Gott ist tot?

Gibt es Gott? Oder nicht? Diese Frage treibt die Menschen schon seit langer Zeit. Ein Freund von mir, Tobias Grimbacher, hat sich dieser Frage ausführlicher gewidmet als ich es je tun werde und daraus ein Buch gemacht. Sechs Figuren treffen sich an der Bar und diskutieren über Gott. Und ich werde bei der Buchvernissage und -präsentation eine dieser Rollen lesen, ironischerweise einen Bischof. Denn ich bin schon vor einiger Zeit aus der Kirche ausgetreten. Weiterlesen →

Tod eines Handlungsreisenden

Auf 3sat sah ich heute die Schlöndorff-Verfilmung des Theaterklassikers von Arthur Miller, ein bewegendes Drama über die Abgründe des amerikanischen Traums.

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