Richard Avedon

Noch kurz eine Gedankennotiz, ich besuchte in München eine Fotoausstellung von Richard Avedon. Er hat sich als Modefotograf einen Namen gemacht, als Erster fotografierte er Mode außerhalb des Fotostudios. Aber als Künstler wurde er vor allem für seine Porträts bekannt. Charakteristisch für ihn ist das minimalistische Setting mit strahlend weißem Hintergrund. Er hat außerdem viele bekannte Persönlichkeiten vor der Linse gehabt, Andy Warhol, John F. Kennedy, Samuel Beckett, um nur einige zu nennen. Weiterlesen →

Fotosession am Rheinfall

Ich friere. Trotz Thermo-Unterwäsche. Aber ich bin nunmal hier am Rheinfall, zusammen mit anderen Fotografen, die ich größtenteils zum ersten Mal sehe. Kameras, Objektive, Stative – das Arsenal ist beachtlich, mit dem wir auf die Welt losgehen, um sie festzuhalten, reduziert auf eine ästhetisch anmutende Essenz. Und wir frieren alle und sind doch wild entschlossen, noch ein paar Aufnahmen zu machen. Bei Wasserfällen empfehlen sich lange Belichtungszeiten, das Resultat sind märchenhafte Bilder, in denen das sprudelnde Wasser aussieht wie Milch. Weiterlesen →

Wie ich meine Bilder archiviere

Wenn du ein Hobbyfotograf mit digitaler Kamera bist, kennst du das Problem — im Laufe der Zeit stapeln sich Hunderte Aufnahmen auf der Festplatte, der Überblick geht verloren und ein einziger Festplatten-Crash kann alle Arbeit zunichte machen. Bei mir ist jetzt nach vier Jahren mit geschätzten 10.000 Fotos der Moment gekommen, in dem ich mich dem Thema Archivierung systematisch widmen möchte. Festplatte, DVDs oder Cloud? Im Gegensatz zu den analogen Formaten Dia und Negativ können Festplatten oder DVDs Daten nicht wirklich lange aufbewahren. Weiterlesen →