La La Land

Gern möchte ich euch allen noch das Filmmusical La La Land empfehlen. Ein wirklich großartiger Film über zwei Liebende in Los Angeles, die aufstrebende Schauspielerin Mia (gespielt von Emma Stone) und den erfolglosen Jazz-Pianisten Sebastian (Ryan Gosling).

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The Grand Budapest Hotel

Ein wunderbarer Film über die Abenteuer des legendären Concierge Gustav H, mit den herrlich schrägen Charakteren, die Wes Anderson in all seinen Filmen liebevoll in Szene setzt. Ganz am Ende folgte noch der Hinweis, dass dieser Film von den Novellen Stefan Zweigs inspiriert sei. Und das stimmt, zuallererst für die verschachtelte Struktur, ganz ähnlich einer Novelle. Die äußerste Hülle bildet in der Gegenwart der Besuch einer Frau am Denkmal eines Schriftstellers, sie hält das Buch The Grand Budapest Hotel in Händen. Weiterlesen →

First Timers

Beim alljährlichen Zurich Film Festival gibt es einen Wettbewerb für Kurzfilme. Jedes Team hat 72 Stunden, um einen kurzen Film von genau 72 Sekunden Länge zu produzieren. Und das Thema, welches am Freitag um 12:00 Uhr verkündet wurde – Das erste Mal. Ich stieß zu einem jungen, internationalen Team dazu, am Samstag drehten wir im Dynamo und in einer Wohnung. War echt eine gute Stimmung am Set, alle waren voller Begeisterung dabei.

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Filmdreh in Andiast

Für das Projekt Fänger verbrachte ich ein knappes Wochenende im Bündnerland, im beschaulichen Andiast.

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Drehtag für Fänger-Projekt

Das Filmprojekt Fänger ist im Fantasy-Bereich angesiedelt. In der fiktiven Welt dieses Filmes gibt es Lykanthropen, die sich in verschiedene Fraktionen aufteilen. Ich spiele Zeeb und gehöre zur bösen Fraktion, die Menschen aus reiner Lust an der Freude jagt und tötet. Wir werden von Jägern, also speziell ausgebildeten Menschen verfolgt und von gesetzeskonformen Lykanthropen. Es ist also immer was los. Der Drehort war ein Wald in der Nähe von Frauenfeld. Da Zeeb furchtbar schnell ist und nicht so oft auftaucht in der gedrehten Verfolgungsjagd, beschränkte sich mein Einsatz auf zwei Szenen. Weiterlesen →

W. (Oliver Stone)

W. ist ein Filmporträt von George W. Bush, dem in Deutschland nicht so beliebten 43. US-Präsidenten. Bemerkenswert an diesem wenig bekannten Film ist die schauspielerische Leistung von Josh Brolin, der Haltung, Mimik und Tonfall von Bush junior perfekt imitiert. Eine solche Darbietung verlangt intensives Training. Und leicht hatte George W. es wahrlich nicht. Sein übermächtiger und erfolgreicher Vater war nie zufrieden, musste ihm aber auch häufig unter die Arme greifen, aus dem Gefängnis holen, Jobs verschaffen. Weiterlesen →

Stephen Frears – High Fidelity

Ein wunderbarer Film, den ich wärmstens empfehlen kann. John Cusack spielt Rob Gordon, den Inhaber eines heruntergekommenen Plattenladens. Schauspielerisch spannend ist das Darstellen eines selbstbezogenen Egoisten, der im Laufe des Films langsam dazulernt. Denn Rob ist wahrlich kein Engel, erst durch die Trennung von seiner Freundin Laura verarbeitet er seine Fehler und kann ein wenig über seinen Schatten springen. Und genau das ist schwierig als Schauspieler, eine Figur mit all ihren Fehlern und Schwächen zu verkörpern. Weiterlesen →

Nokan – Die Kunst des Ausklangs

Das kürzeste Einstellungsgespräch, das man sich vorstellen kann: “Wollen Sie auch richtig mit anpacken?” – “Klar.” – “Gut, Sie haben den Job.” Es ist ein spezieller Job, ein geächteter, auf den sich der junge Protagonist da einlässt. Er bereitet kürzlich Verstorbene auf die letzte Reise vor, nach einem uralten japanischen Ritual. Der Leichnam wird gewaschen, erhält ein schönes Gewand und wird zuletzt noch geschminkt. Das alles geschieht mit langsamen, abgemessenen Bewegungen, während die Trauernden zuschauen. Weiterlesen →

Erwin Wagenhofer – Let’s Make Money

Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer wagte sich in seinem neuesten Film Let’s Make Money an ein Thema, das durch die Finanzkrise eine ungeheure Aktualität hat: Wie arbeitet Geld und wohin fließt es? Nachdem er sich in We Feed the World (2007) mit den Absurditäten der Nahrungsmittelerzeugung und -verteilung beschäftigte, hat er nun mit dem globalen Finanzsystem ein weitaus komplexeres Thema angepackt. Im Gegensatz zum zurzeit vielleicht bekanntesten Dokumentarfilmer Michael Moore hält er sich komplett aus seinem Filmen heraus und somit an die klassische Lehre des Dokumentarfilmens. Weiterlesen →

Woody Allen – Match Point

Kino ist toll, heute war ich mal wieder in einem meiner Dresdner Lieblingskinos, der Schauburg. Der neue Film von Woody Allen lief, mit dem sportlichen Namen Match Point. Einfach bitterböse, diese Komödie! Am genialsten fand ich ja, dass Scarlett Johanson eine erfloglose Schauspielerin spielte. Also eine der derzeit angesagtesten Schauspielerinnen, welche ihre Rollen aussuchen kann, kommt entnervt aus einem Vorsprechtermin und braucht erstmal einen Drink, um ihren Misserfolg zu verdauen. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Weiterlesen →