12.02.2022

Gießen und Frankfurt

Ein Wochenendausflug über Frankfurt nach Gießen – und das bei Bilderbuchsonnenwetter. Der Besuch von Bekannten in Gießen stand im Vordergrund, für mich eine Chance, diese Stadt in Mittelhessen kennenzulernen, die im Schatten ihrer touristisch attraktiveren Nachbarn Marburg und Wetzlar steht. Dabei ist sie größer, Universitätsstandort und Sitz des Regierungsbezirks Gießen.

Frühstück mit Croissant und Espresso

Frühstück in einem winzig kleinen Café in Frankfurt, dem Casual Café im Nordend. Masken trägt hier keiner, vor den beiden Fenstern wärmen Infrarot-Lampen und ein schmales Brett reicht als Stehtisch. Eine slawische Sprache, vielleicht Kroatisch, verbindet die Gäste, ein Hundewelpe schnüffelt neugierig, ein lockeres Gespräch entspannt sich, bevor wir zum Bahnhof fahren mit der U5, vertraut aus früheren Zeiten, Preungesheim.

Die drei Schwätzer (Gießen)

Gießen hat schon mal eine Fußgängerzone, markant die Drei Schwätzer, drei Alltagsbürger:innen beim Plausch. Daran angelehnt gibt es das bekannte Café Schwätzer und Söhne.

Stadttheater Gießen

Fußgängerüberführung

Ein Denkmal veralteter Stadtenwicklung und Verkehrspolitik ist eine Fußgängerüberführung, die im Volksmund Elefantenklo genannt wird. Am Ende überquerten wir sie, blickten durch die Löcher auf den Autoverkehr, der auf keinen Fall zu sehr gestört werden soll.

Blick über den Main (Frankfurt/Main)

Westhafen Tower (Frankfurt/Main)

Rückzu spazierten wir noch durch Frankfurt, einmal am Main rauf und wieder runter, zum runden Hochhaus, das Westhafen-Tower heißt, inoffiziell Apfelweinglas. Herrliche Sonne, eine überforderte Osteria, Essen am Bahnhof und Rückfahrt nach Leipzig.