Rückblick 2021

Da nun ein weiteres Jahr zu Ende geht, ein paar Gedanken dazu. Ich schreibe das aus meiner schönen warmen Wohnung in Leipzig-Lindenau, in der ich den Großteil meiner Zeit dieses Jahr verbracht habe. Sie war mir Büro, Schlafstatt, Kino, Lesesaal, Konferenzraum, Küche und gelegentlich auch Versammlungsort.

Porträt auf dem Fockeberg
Porträt auf dem Fockeberg

Arbeit

2021 war ein komplettes Jahr bei der DB Netz AG. Ich konnte gut von zu Hause aus arbeiten, erste Web-Applikationen sind jetzt bereits im Einsatz. Es dauert alles ein Weilchen, aber Schritt für Schritt werden weitere Anwendungen folgen, um mehr Module via Web verfügbar zu machen. Daneben habe ich auch einige gestalterische Aufgaben übernommen, Logos, Erklärvideos, Jahresrückblick. Technisch bin ich unterwegs mit

Familie und Freunde

Der Vorteil meines Umzugs war und ist, dass meine Familie jetzt näher dran wohnt. So kann ich meine Rolle als Onkel ausleben und erlebe auch in kontakt-reduzierten Zeiten den Zusammenhalt der Kernfamilie. Da jetzt auch einige alte Dresdner Freunde wieder näher sind, konnte ich anknüpfen an alte Zeiten und einige Wochenenden dort verbringen.

Und auch in Leipzig habe ich einige liebe Menschen gefunden, um zu kochen, spielen oder spazieren zu gehen. Den Sommer genoss ich sehr mit niedrigen Inzidenzen und impfgeschützt. Besonders der August wird mir in positiver Erinnerung bleiben mit etlichen Aktivitäten draußen und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen.

Grüne Politik

Infostand am Karl-Heine-Platz
Infostand am Karl-Heine-Platz

Bei den Leipziger Grünen wurde ich Co-Sprecher der AG Klima und Energie. Das bedeutet vor allem, die Sitzungen vor- und nachzubereiten. Ich habe noch einiges zu lernen, die Kommunalpolitik ist ein komplexes Thema mit langer Vorgeschichte, da konkrete Handlungsfelder zu identifizieren und einen Antrag zu formulieren, der etwas bewirkt – das war mir noch nicht vergönnt.

Ansonsten war ich möglichst präsent auf den verschiedenen Veranstaltungen, wobei allein das ein großes zeitliches Engagement bedeutet und andere Grüne da weitaus mehr machen und leisten. Auch beim Bundestags-Wahlkampf half ich beim Plakatieren und sprach mit Bürger:innen an Wahlkampf-Ständen.

Theater

Leider ist Theater ein sehr pandemie-anfälliges Hobby. In einem geschlossenen Raum vor vielen Menschen zu spielen – das ist ein Stück Normalität, das mir fehlt. Und organisatorisch ist das derzeit ein Alptraum.

Zum Glück klappte das Sommertheater, mit den Eumeniden stand ich etliche Male auf der Freilichtbühne, im Budde-Haus und in der Mühlstraße 14. Wir führten fünf kurze Stücke auf, davon drei von Anton Tschechow. Es war echt schön, wieder Bühnenluft zu schnuppern und im kleinen Kreis aufzutreten.

Reisen

Wanderzeichen mit Talblick
Wanderzeichen mit Talblick

Meine einzige weitere Reise führte mich ins Zillertal in Österreich. Auf dem Berliner Höhenweg stapfte ich durchs Gebirge, von Berghütte zu Berghütte. Es tat gut, fern von der flachen Heimat Bergluft zu schnuppern, aber die Tour hätte deutlich mehr Training vorausgesetzt, war etwas zu anstrengend für mich, so dass ich früher heimfahren musste.

Kleinere Reisen führten mich nach Dresden, Berlin, Tschechien und Darmstadt/Mainz.

Kultur/Leipzig

Völkerschlacht-Denkmal
Völkerschlacht-Denkmal

In meiner neuen Heimat lernte ich einige schöne Orte kennen. Leipzig bietet extrem viel, da gibt es noch etliche weitere Museen/Theater/Kinos, die ich erkunden möchte.

Sport

Ich bin vor allem gelaufen, das kann man gut allein oder zu zweit machen. Insgesamt kamen 678 km zusammen, im Schnitt 56 km pro Monat. Meine Garmin-Uhr bietet Trainingsprogramme an, zwei davon nutzte ich (5k und 10k), um etwas Abwechslung und Regelmäßigkeit reinzubringen. Einen markanten Trainingseffekt kann ich jedoch nicht beobachten, mein VO2max liegt nach wie vor bei 44 ml/kg/min und damit über dem männlichen Durchschnitt von 36.