Radtour an der Mulde

Der ADFC Leipzig bot unter dem fast schon lyrischen Namen Ein Dienstag an der Mulde eine geführte Fahrrad-Tour an. Es lief alles problemlos, Anmeldung per E-Mail, Treffen am Bahnsteig, Organisation der Gruppen-Fahrkarten, Eintragen in Listen und Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Weg. Es waren dann um die 50 km am Ende und ein schöner Abschluss im Eis-Café in Döbeln.

Grimma

Startpunkt der Tour war Grimma an der Mulde, an deren Ufern wir bis Döbeln fahren sollten. Erster Halt war an der Pöppelmannbrücke, von wo aus die Altstadt gut zu überblicken ist. Außerdem sind die Spuren der Flut von 2002 zu sehen, die Brücke verlor zwei Korbbögen, in der Mitte gibt es seither eine Stahlkonstruktion. Auch im Ort gibt es an einigen Stellen Hochwassermarken, Grimma war damals sehr stark betroffen. Ein Kaffee war noch drin, bevor wir dann an der Mulde entlang Richtung Döbeln fuhren.

Rittergut Kössern

Rittergut Kössern
Rittergut Kössern

Ein sehr schöner Ort mit einladendem Garten und schönem Blick übers Flusstal, so präsentierte sich uns das Rittergut Kössern.

Kloster Buch

Sonnenuhr im Kloster Buch
Sonnenuhr im Kloster Buch

Etwas weiter machten wir einen kleinen Halt am Kloster Buch in der Nähe von Leisnig. Ein großes Anwesen mit Schauwerkstätten, Kräutergarten, Hofladen, Museum und einer sehr schönen Kapelle. Gern hätte ich einen Blick in den Weinkeller geworfen, der aber leider verschlossen war.

Kapelle im Kloster Buch
Kapelle im Kloster Buch

Döbeln

Am Ende landeten wir in Döbeln, wo wir in einem Eis-Café einkehrten und dann sehr zielsicher zum Bahnhof geleitet wurden und in den Zug zurück nach Leipzig einstiegen. Ungefähr eine Stunde dauerte die Fahrt, und alle Stationen zogen nochmals an uns vorbei, nur diesmal etwas schneller.

Innenstadt von Döbeln
Innenstadt von Döbeln

Vieles kam mir bekannt vor, wir hatten vor ein paar Jahren ein Familientreffen in der Nähe von Leisnig veranstaltet, mit Schlauchboot-Tour auf der Mulde bis Grimma.