Was wir nicht vermisst haben

Daheim zu bleiben hat auch Vorteile, so konnte ich am Donnerstag ganz einfach an einer Veranstaltung von die aus zürich teilnehmen, einer Gruppe von Schreibenden aus Zürich mit meinem ehemaligen Theater-Mitspieler Tobias Grimbacher. Der Titel der Veranstaltung war dann auch Was wir nicht vermisst haben, ein angenehm positiver Rückblick auf die vielen Wochen persönlicher Einschränkung.

Mit Hilfe von Zoom lief die Veranstaltung dann auch reibungslos mit immerhin knapp 50 Teilnehmenden. Einige bekannte dramateure-Gesichter konnte ich erspähen, nur die Gespräche rund um eine solche Veranstaltung fehlten leider. Aber angeregt durch die vielen interessanten Texte hier auch mein persönlicher Zwischenrückblick auf die großen Veränderungen der letzten Wochen.

Was ich nicht vermisse

  • die vielen Beinahe-Unfälle auf dem Weg zur Arbeit (Bismarck-Straße)
  • zugestellte Radwege
  • Jonglieren zwischen verschiedenen Einladungen/Freundeskreisen
  • Verkehrslärm und -abgase
  • Drängelnde Menschenmassen

Was ich vermisse

  • Freunde und Familie besuchen, sei es in Leipzig, Zürich, Frankfurt oder Paris
  • Improtheater mit Kopfkino
  • Spieleabende im Gastspielhaus
  • gemeinsame Jogging-Runden mit der Sportgruppe
  • Mittagessen mit den Arbeitskollegen
  • Theaterbesuche
  • schnell was einkaufen