Paris

Ein verlängertes Wochenende in der französischen Hauptstadt, inklusive Aufenthalt in einer wundervollen WG mit direktem Blick auf den Eiffelturm und WG-Party mit internationalen Gästen!

Im Vorfeld durfte ich ein paar Wünsche äußern, spontan waren mir Schloss Versailles, Sacré-Cœur/Montmartre und Centre Pompidou eingefallen. Meine Gastgeberin nahm mich am Ostbahnhof in Empfang, wir spazierten durch die Straßen der Stadt, ich war völlig nichtsahnend, wo unser Weg hinführen sollte. Dann ging es plötzlich ein paar Treppen hoch und vor uns lag in voller Pracht die Basilika Sacré-Cœur de Montmartre.

Sacré-Cœur de Montmartre
Sacré-Cœur de Montmartre

Nach einem späten Abendessen fuhren wir hinaus in einen Vorort, dort befand sich in einem mehrgeschossigen Holzhaus die WG und damit mein temporäres Zuhause für dieses Wochenende.

Spiegelsaal im Schloss Versailles
Spiegelsaal im Schloss Versailles

Am Samstag ging es in den Süden von Paris zum Schloss Versailles, dem alten Prunkschloss der französischen Könige. Wir hatten ganz normale Tickets, stellten uns auf lange Wartezeiten ein. Aber das Wetter war wechselhaft und durch die Corona-Epedemie gab es anscheinend ohnehin weniger Touristen als sonst, ohne längere Wartezeiten passierten wir die mundmaskenbewehrten Museumsmitarbeiter am Einlass und befanden uns bereits im Schlosshof. Zu sehen waren im Erdgeschoss die Räumlichkeiten von zwei Prinzessinnen, Töchter von Ludwig XVI. Oben dann die Gemächer des Königs, der Königin und viele prächtige Empfangssäle, darunter der prunkvolle Spiegelsaal.

Springbrunnen in den Gärten von Versailles
Springbrunnen in den Gärten von Versailles

Die Gärten waren auch sehr eindrucksvoll, da kann man viele Stunden unterwegs sein und noch die zahlreichen Springbrunnen, Gartenschlösschen und ein riesiges Kanalkreuz anschauen, auf dem gerade Ruderer unterwegs waren.

Kunstinstallation im Centre Pompidou
Kunstinstallation im Centre Pompidou

Am Sonntag vor der Abreise besichtigten wir noch das Centre Georges-Pompidou, mit der permanenten Sammlung von Kunstwerken der Moderne. Alte Bekannte waren Gerhard Richter mit seinen 1024 Farben, Marc Chagall, Pablo Picass und Georges Braque. Ein Raum war dem Künstlerpaar Sonia und Robert Delauney gewidmet, sehr schöne Malereien, besonders der Eiffelturm von 1926. Eine spannende moderne Installation bestand aus einigen hundert Innenohr-Kopfhörern, die wie ein riesiges Nest angeordnet waren. Und sie waren alle angeschlossen und erzeugten ein wellenförmig sich ausbreitendes Rauschen, sehr inspirierend.