Hallenklettern

Inzwischen hat sich Klettern/Bouldern bei mir zu einem regelmäßigen Hobby entwickelt. Durch die passenden netten Mitkletternden macht mir das immer wieder großen Spaß. Und so bin ich in diesen letzten Monaten sogar ein wenig besser geworden, was sich in der Halle anhand der Schwierigkeitsgrade leicht feststellen lässt. Heute war es dann meine erste VIII- (UIAA-Skala), allerdings mit vielem Probieren, immer wieder Runterfallen und gutem Zureden von unten. Und natürlich mit Seil von oben gesichert, sowas im Vorstieg ist wirklich überhaupt nicht vorstellbar.

An der Kletterwand im DAV-Zentrum
An der Kletterwand im DAV-Zentrum

Das regelmäßige Hallenklettern erinnert mich an eine schöne Zeit in Zürich, als ich mit Nicky regelmäßig in Schlieren klettern war. Dort war es ein krasser Überhang im 6er-Bereich der französischen Skala, den ich anfangs für unmöglich hielt, später machten wir den immer wieder, probierten die Pausen zu minimieren. Etwas Vergleichbares gibt es in der Darmstädter Halle nicht direkt, weshalb wir uns eher an Top-Rope-Wegen der oberen Schwierigkeiten probieren, kann ja auch nichts passieren.

Die VIII war dann auch ein Weg in einer Ecke, mit extrem wenigen, weit auseinander befindlichen neongelben Griffen. Mutiges Aufstehen und Hoffen auf den nächsten Griff ist die Devise, an einer Stelle fiel mir das extrem schwer, da hing ich sicher zehn Minuten lang rum.