Harzreise

Es war ein schönes verlängertes Wochenende mit Dresdner und niederländischen Freunden im Harz. Wir wohnten in einem Ferienhaus in St. Andreasberg im niedersächsischen Teil des Harzes. Wir verbrachten die Tage mit Minigolf, Hochseilgarten und kleinen Wanderungen.

Ferienhaus in St. Andreasberg
Ferienhaus in St. Andreasberg

Unser Quartier lag zwar nur 500 Meter vom Ortszentrum entfernt, aber es ging steil bergauf dorthin. Sehr schön fand ich die kleine Bank gleich links von der Eingangstür. Ideal um sich hinzusetzen und die Umgebung zu beobachten, mit den Nachbarn zu schwätzen und gesehen zu werden. Das Haus war aus Holz gebaut und verfügte über alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens, Spülmaschine, WLAN, große Fernseher, mehrere Badezimmer.

Hochseilgarten in St. Andreasberg
Hochseilgarten in St. Andreasberg

Die sportliche Hauptattraktion war der Hochseilgarten im Ort, eine sehr weitläufige Anlage mit vielen verschiedenen Passagen. Die Höhe machte mir keine große Angst, es war einfach bisschen anstrengend, den schwankenden Untergrund durch Festhalten an den Halteseilen auszugleichen. Da klettere ich doch lieber an Felsen herum.

Minigolf
Minigolf

Am Nachmittag besuchten wir dann noch die Minigolf-Anlage, betrieben von einem freundlichen älteren Ehepaar. Es waren die üblichen 18 Löcher, die wir mit wechselndem Geschick und Glück meisterten. Am Ende brauchte ich 42 Schläge, war erster der Gruppe und stellte sogar den Tagesrekord der Bahn ein! Seither überlege ich, ob ich nicht vielleicht doch Minigolf-Profi werden sollte.

Grube Samson
Grube Samson

Der Bergbau ist immer noch sehr präsent im Stadtbild, ein Museum und viele Straßennamen erinnern an die Zeiten, als man hier Silber förderte. Zahlreiche Stollen wurden in den Berg getrieben, alte Bergpforten stehen verschlossen am Wegesrand, heute ist Tourismus die wichtigste Einnahmequelle.