Persönlicher CO2-Fußabdruck

Wie groß ist dein persönlicher CO2-Fußabdruck? Im bundesdeutschen Durchschnitt sind es 11,6 Tonnen pro Jahr. Beim Umweltbundesamt gibt es den CO2-Rechner, ein sehr gut gemachtes Werkzeug, um sich seine persönliche Bilanz ausrechnen zu lassen.

Ein durchschnittlicher Bundesbürger verursacht Kohlendioxyd-Emissionen von 11,6 t.

Heizung und Strom 2,40 t
Mobilität 2,18 t
Ernährung 1,74 t
Sonstiger Konsum 4,56 t
Öffentliche Emissionen 0,73 t

Die individuelle Bilanz lässt sich mit dem CO2-Rechner leicht erzeugen, daraus lassen sich dann auch sehr leicht Maßnahmen zur Reduktion ableiten.

Sonstiger Konsum

Jedes Kleidungsstück, Gerät, Utensil will hergestellt und transportiert werden. Weniger zu kaufen und die Sachen möglichst lange zu nutzen sind daher gute Maßnahmen, um diesen größten Einzelposten (4,56 t) zu reduzieren.

Heizung und Strom

Als Mieter kann man meist nicht beeinflussen, womit die Heizung läuft. Aber wie hoch man die Heizung dreht – darauf hat man durchaus einen Einfluss. Beim Strom lohnt sich ein Wechsel zu einem Ökostrom-Tarif, damit erreicht man schon mal eine deutliche Reduktion. Ob sich neue Haushaltsgeräte lohnen, ist schon eine wesentlich komplexere Frage, da deren Herstellung ja auch zu Buche schlägt. Aber bei Neuanschaffung und Austausch von defekten Geräten lohnt sich natürlich die Anschaffung eines energiespardenden Geräts.

Mobilität

Weniger fliegen ist hier wohl die effektivste Maßnahme. Als Bahncard50-Kunde fährt man zudem garantiert mit Ökostrom, verursacht also keine CO2-Emissionen.

Ernährung

Weniger Fleisch, weniger wegwerfen, regional, saisonal – kurz gefasst.