Die Grünen Darmstadt

Heute war ich zum ersten Mal bei der Kreismitgliederversammlung von Die Grünen Darmstadt, wo ich seit Ende November Mitglied bin. Die Neumitglieder waren schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn eingeladen, um in kleinerer Runde willkommen geheißen zu werden. Das half mir, denn die Vorstellung, in einer Runde völlig unbekannter Menschen zu sein, war mir nicht völlig geheuer.

Begrüßt wurden wir knapp zehn Neumitglieder dann von Hildegard Förster-Heldmann, die bei der letzten Landtagswahl ein Direktmandat in Darmstadt holte, und Jürgen Deicke. Wir waren im HoffART-Theater im Martinsviertel, einem mittlerweile sehr vertrauten Ort nicht weit von meiner Wohnung entfernt.

Tagungsraum im HoffART-Theater
Tagungsraum im HoffART-Theater

In einer Vorstellungsrunde war die Frage, warum wir in die Partei eingetreten seien. Viele nannten den Rechtsruck, das Erstarken der AfD. Es wird auch mir immer mehr bewusst, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, ohne das Engagement vieler Menschen kann das ganz schnell kippen. Warum also nicht dabei sein, erstmal kommunal, wo es noch um naheliegende Probleme der unmittelbaren Umgebung geht und einstehen für Nachhaltigkeit und Weltoffenheit.

Die Kreismitgliederversammlung ging dann auch nur eine knappe Stunde. Man spürte auch noch die Erschöpfung vom Landtagswahlkampf und den Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden, von denen auch so gut wie nichts nach draußen drang. Die Verhandlungen sollen nach Möglichkeit vor Weihnachten abgeschlossen sein. Die nächsten Wahlen stehen aber schon vor der Tür, im Mai wird das Europaparlament gewählt, im Herbst folgen Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern.

Am Ende werde ich jetzt mal schauen, bei welchen Arbeitskreisen ich mich engagiere, es gibt einige zur Auswahl.

  • Soziales
  • Wirtschaft und Finanzen
  • Umwelt
  • Stadtentwicklung und Mobilität
  • Kultur
  • Digital
  • GRÜNE Frauen
  • GRÜNE Alte

Die letzten beiden scheiden aus offensichtlichen Gründen aus, digital bin ich eh jeden Tag unterwegs.

Es wird eine spannende Erfahrung, mich mal politisch zu engagieren, das habe ich bisher noch nie wirklich gemacht. Die Atmosphäre war jedenfalls sehr angenehm und wertschätzend, das macht Hoffnung auf mehr.