Passau

Im Anschluss an meinen diesjährigen Winterurlaub im Bayrischen Wald besuchte ich noch mit einem Freund Passau. Diese malerische Stadt liegt am Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz. Wir unternahmen einen ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt und verschafften uns einen ersten Eindruck.

Unser Spaziergang begann am Hotel Dormero auf der rechten Inn-Seite, nicht weit von der Innenstadt entfernt. Stellenweise am Fluss entlang näherten wir uns der Innenstadt, markant vor allem der Stephansdom, unserem ersten Ziel.

Blick über den Inn
Blick über den Inn

Durch die malerische Innenstadt liefen wir weiter in Richtung der Ilz-Mündung. Von dort führt ein steiler Weg hinauf zur Veste Oberhaus, einer alten Festung, welche die Stadt überblickt. Der Rundblick war an diesem sonnigen Märztag grandios, nach einer sehr kalten Winterwoche mit Temperaturen um die -10 Grad kam an diesem Freitag zum ersten Mal ein Gefühl von Frühling auf.

Blick von der Veste Oberhaus
Blick von der Veste Oberhaus

Leider war das Oberhausmuseum zu dieser Jahreszeit noch geschlossen, erst am 15. März öffnet es seine Türen. So liefen wir in den vielen Innenhöfen der Festung herum und schließlich auf einer Straße hinunter zur Ilz.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch das andere Inn-Ufer mit und wurden mit schönen Ausblicken belohnt.

Innufer
Innufer

Das kulturelle Angbebot abends hielt sich arg in Grenzen. Und so besuchten wir dann das örtliche Kino und den Film Die Verlegerin von Stephen Spielberg. Es war ein Plädoyer für die Medien und ihrer Rolle als vierte Macht im Staat. Die Entscheidung, die von einem Informanten beschafften brisanten Unterlagen in der Washington Post zu veröffentlichen, wurde eingehend und dramatisch dargestellt. Nixon als amtierender Präsident versuchte alles, der Washington Post zu schaden, aber am Ende wurde noch Watergate zitiert, als große Stunde der Post, deren Recherchen Nixon letztendlich zu Fall brachten.