10 Milliarden

Der Dokumentarfilm 10 Milliarden stellt eine einfache Frage – Wie werden im Jahr 2050 geschätzte 10 Milliarden Erdenbürger satt?

Der Regisseur Valentin Thurn inszenierte den Film als Reise rund um die Welt, um mit verschiedenen Experten über die Welternährung der Zukunft zu reden. Er bezog sehr klar Position für eine ökologische, intensive Agrarwirtschaft von Kleinbauern. Zwar interviewte er auch Vertreter von Bayer, einem Düngemittelhersteller und anderen technologischen und großindustriellen Ansätzen, jedoch hinterfragte und kommentierte er diese wesentlich kritischer als die Leute, welche seine Haltung teilten. Von daher wird dieser Film vor allem die Leute erreichen, die ohnehin schon eine lokale, ökologisch orientierte Lebensmittelversorgung befürworten. Er stemmt sich damit gegen den allgemeinen Trend hin zu gentechnisch veränderten Pflanzen und verstärktem Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.

Für mich stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten es in Zürich und Umgebung konkret gibt, um lokale Bauern zu unterstützen und damit einen kleinen Beitrag zur notwendigen Veränderung zu leisten. Letztendlich entscheidet jeder selbst mit seinem Einkauf, welche Art der Lebensmittelerzeugung er oder sie unterstützt.

  • Bachsermärt verkauft regionale Produkte an drei Standorten in Zürich
  • Berg und Tal verkaufen am Viadukt
  • SeedCity ist ein gemeinschaftlich bearbeiteter und genutzer Garten an der ETH Hönggerberg
  • Der Birchhof bietet Gemüse-Abos, wobei man sich das durch 4x4h Feldarbeit im Jahr teilweise selbst erarbeitet