Drehtag für Fänger-Projekt

Das Filmprojekt Fänger ist im Fantasy-Bereich angesiedelt. In der fiktiven Welt dieses Filmes gibt es Lykanthropen, die sich in verschiedene Fraktionen aufteilen. Ich spiele Zeeb und gehöre zur bösen Fraktion, die Menschen aus reiner Lust an der Freude jagt und tötet. Wir werden von Jägern, also speziell ausgebildeten Menschen verfolgt und von gesetzeskonformen Lykanthropen. Es ist also immer was los.

Der Drehort war ein Wald in der Nähe von Frauenfeld. Da Zeeb furchtbar schnell ist und nicht so oft auftaucht in der gedrehten Verfolgungsjagd, beschränkte sich mein Einsatz auf zwei Szenen. Ansonsten saß ich an einem Rastplatz am Lagerfeuer und unterhielt mich mit den anderen gerade beschäftigungslosen Leuten. Die Sonne schien, das Feuer brannte vor sich hin und wollte genährt werden, es gab Kuchen und Eistee – so lässt es sich leben.

Beim Dreh im Wald, ich trage smaragdgrüne Kontaktlinsen

Beim Dreh im Wald, ich trage smaragdgrüne Kontaktlinsen

In der ersten Szene rannte ich barfuß durch den Wald, es war matschig und wurzelig. Und bei der zweiten Szene lief ich entspannt ins Bild, schaute mordlüstern in die Kamera, hörte eine Jägerin, grinste belustigt und rannte weg. Für diese Szene erhielt ich smaragdgrüne Kontaktlinsen ohne Stärke, was bei meiner starken Kurzsichtigkeit nicht so optimal war. Ich sah eine verschwommene Welt und erkannte Leute auch erst dann, wenn ich ganz nah an ihnen dran war. Aber für diese Szene reichten meine beschränkten Sehfähigkeiten aus.

Die Regisseurin war jedenfalls zufrieden, es gab vier oder fünf Szenen, die wirklich super toll gewesen seien. Aber so werden Sonntag für Sonntag die weiteren Szenen gedreht, mit dem Erscheinen des Films ist dann irgendwann nächstes Jahr zu rechnen.