Santa Cruz Trek

Die Santa Cruz Wanderung ist die populärste Mehrtageswanderung in den Weißen Kordilleren (Cordillera Blanca) bei Huaraz in Peru.

Wir waren vier Tage unterwegs, unser Gepäck wurde von Eseln und Pferden transportiert. Der typische Tagesablauf war somit Aufstehen gegen 7, einfaches Frühstück im Gruppenzelt, Aufbruch mit Tagesrucksack, Wandern, Ankunft im Zeltlager, Abendbrot, Schlafengehen. Mit dabei waren ein Bergführer, eine Köchin und ein Eseltreiber, der auch für das Auf- und Abbauen der Zelte verantwortlich war.

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Campen auf 4200 m bedeutet ein kaltes Erwachen.

Die Gruppe war bunt gemischt, die meisten waren englische Muttersprachler. Australien, Neuseeland, Japan, USA, Kanada, Peru, Frankreich und ich Wahlschweizer.

Es war trotz des reduzierten Gepäcks recht anstrengend, vor allem an den Aufstiegen. An den ersten beiden Tagen machte uns auch noch das Wetter zu schaffen, es regnete, schneite und windete immer mal wieder.

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Der höchste Punkt des Santa Cruz Trek, Punta Union (4750 m)

Krass war der Aufstieg zum Pass Punta Union am zweiten Tag. Wir mussten an die 1000 Höhenmeter überwinden, und das bei Schneefall und schlechten Sichtverhältnissen. Der Weg wurde immer schwieriger zu finden, wir liefen über von Wasser überströmte Felsbänder und nur Eselkot und Felstürmchen zeigten uns gelegentlich, dass wir noch richtig waren. Der Pass war wolkenverhangen, so dass wir die bombastische Aussicht nicht wirklich genießen konnten. Außerdem war es verdammt kalt da oben, so dass wir schon bald den Abstieg begannen. Dieser führte durch einen Fluss, der sich entlang des Weges ergoss. Zum Glück hatte ich knöchelhohe und wasserdichte Schuhe.

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Der Berg, welcher von Paramount Pictures verwendet wird

Am dritten Tag sahen wir den Paramout-Berg und den Alpamayo, der wegen seiner vollendeten Pyramidenform zum schönsten Berg weltweit gewählt wurde. Ansonsten war es eine sehr lange Strecke, die uns leicht abwärts führte und unsere Ausdauer forderte. Es waren am Ende 26 km.

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Durch dieses lange Tal liefen wir am dritten Tag.

Und so fiel ich nach meiner Rückkehr ins weiche Hotelbett und schlief erst mal eine Runde. Nach drei Nächten auf dünnen Isomatten und bei frostigen Temperaturen genieße ich den Luxus eines Hotels.