Cusco

Mit Hilfe von Inka Express fuhren wir entspannt von Puno nach Cusco. Dieser Bus hielt fünf mal auf der Strecke, wir besichtigten die Grundmauern eines gigantischen Inka-Tempel-Komplexes, eine vor Gold und Prunk nur so strotzende Kirche aus der Kolonialzeit, ein kleines Museum mit Steinfiguren und Keramiken aus Vor-Inka-Zeiten und wir hielten auch am höchsten Pass auf der Strecke an, auf 4300m. Die Höhen beeindrucken mich schon, in der gesamten Schweiz gibt es nicht viele Berge, die höher sind als 4300m, und wir halten da eben mal an und können die typischen Wollmützen, Schmuck und andere Handwerkserzeugnisse kaufen oder Fotos mit niedlichen kleinen Lamas machen, auch das natürlich für Geld. Aber durch die vielen Zwischenhalte war die Fahrt sehr angenehm und verging wie im Flug.

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Zwischenhalt an den Überresten eines riesigen Inka-Tempels

In Cusco konnten wir heute – immer noch oder wieder –  krankheitsgeschwächt nur eine Attraktion besichtigen, Sacsayhuaman. Es ist eine alte Festung, die aber auch religiöse Funktionen hatte. Viel steht nicht mehr davon, aber die Grundmauern mit ihren riesigen, perfekt ineinander passenden, tonnenschweren Felsbrocken sind schon sehr beeindruckend. Bei schönstem Spätnachmittagslicht erkundeten wir die Festung.

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Grundmauern der Festung Sacsayhuaman

Aber das Schwierigste war der Weg dorthin. Von unserer Herberge sind es nur 2km, aber wir mussten einige hundert Höhenmeter aufsteigen, und das war extrem anstregend. Ständig hielten wir an, um zu verschnaufen. Rückzu war dann ein Taxi fällig.

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Schulhof in Cusco

Heute abend folgt noch die Einweisung für unsere morgen beginnende Dreitagestour, die uns am letzten Tag zum Machu Picchu führen wird. Das Ganze nennt sich Inka Jungle Trek und beinhaltet Mountainbiken, Wandern und für mich einen Drahtseilakt. Wir sind sehr gespannt.