Lima

Unsere erste Station in Peru ist Lima, eine Zehnmillionenmetropole am Pazifik. Vom Meer kriegt man allerdings nicht viel mit hier, außer dem nebligen Wetter. Diese ständige Bewölkung macht einen depressiv, wir wollen möglichst bald weiter.

Heute ist der Nationalfeiertag, wir haben bei der Militärparade zugeschaut. Paradeuniformen, Kapellen, Bajonette, Tarnuniformen, Helikopter, Straßenhändler, martialisch bemalte Gesichter, lockerer Gleichschritt, Gekreische auf den Tribünen bei kleinen Richtungswechseln, das Volk liebt seine Armee, undenkbar sowas in Deutschland.

Es ist eine riesige Stadt, laut und chaotisch. Einzelne architektonische Perlen, vor allem Kirchen, sonst heruntergekommen und schäbig. Nichts wie weg hier.