Rollenarbeit Frischfleisch

Es geht voran in unserem selbsterstellten Stück. Wir versuchen zurzeit, durch Improvisationen Szenen zu erarbeiten. Es sind einige gute Sachen dabei, aber vieles funktioniert auch nicht so wirklich. Unsere Haussitzung hat nur gähnende Langeweile produziert. Es liegt vermutlich daran, dass die meisten in der Gruppe noch nicht viel Impro-Erfahrung haben und die Rollen noch nicht so klar definiert sind.

Beim Improvisieren gibt es nur ganz wenige Regeln, das Wichtigste ist es, sich auf die Angebote der anderen einzulassen. Tut man das nicht, blockiert man den Spielfluss. Alles annehmen, was draus machen – das ist die Devise. Dann können auch schöne Szenen entstehen.

Ich arbeite weiterhin an meiner körperbetonten Rolle, war heute sogar wieder Basketball spielen. Als Anfänger fühle ich mich dort, meine Treffsicherheit lässt zu wünschen übrig. Dafür verteidige ich engagiert bis giftig. Aber das größte Problem ist die Kondition, nach einer halben Stunde Herumrennen lässt auch meine Konzentration beim Werfen nach. Wichtig für meine Rolle ist das Körperbetonte des Spiels, ich bin am Gegner dran, entweder beim Verteidigen oder auch im Angriff. Es gehört Wille und Selbstbewusstsein dazu, sich durchzusetzen in diesem Spiel. Das ist der wesentliche Unterschied zum Volleyball. Und genau das möchte ich für meine Rolle lernen.