Vitaparcours

Lange musste ich tatenlos zuhören, wenn mein Kollege von seinen Vitaparcours-Abenteuern erzählte. Meine regelmäßigen Laufeinheiten im Irchelpark wirkten dagegen so langweilig und einseitig. Und da ich mich derzeit ohnehin auf dem Pfad der Fitness befinde, wollte ich auch diese Schweizer Version des Trimm-dich-Pfades ausprobieren.

Die Webpräsenz kommt modern und einladend daher, auf der Karte bemerke ich voller Freude, dass ich inmitten von Vitaparcours wohne. Heute sollte es der am Käferberg sein. Mit dem Fahrrad bin ich in fünf Minuten dort. Der erste Anstieg folgt kurz hinter dem Bucheggplatz, es geht steil bergauf. Da war ich schon mal aufgewärmt.

Der Pfad führt relativ flach durch den Wald, immer wieder stehen Schilder mit Anweisungen zum Dehnen oder für Ausdauer- und Kraftübungen. Es gibt Holzpflöcke, Slalomstangen, Klimmziehstangen, Ringe und sonstige einfache Fitnessutensilien, je nach Gemütslage kann man mehr oder weniger Übungen absolvieren. Ich gönnte mir alle, folglich bin ich jetzt beweglicher, ausdauernder und kräftiger als vorher.