ZES-Kameratraining 2 – Erste Gehversuche

Nach der eher theoretischen Einführung des ersten Kurses ging es heute zur Sache, wir drehten einen Dialog zwischen zwei Personen in verschiedenen Einstellungen. Das Ziel war es, die Wirkung verschiedener Einstellungen auszuprobieren.

1. Halbnaheinstellung

Die Halbnaheinstellung zeigte uns, am Tisch sitzend, von den Händen bis zum Kopf. Vom Gesprächspartner waren Schulter und Kopf in der Unschärfe sichtbar. Es ist eine relativ große Einstellung, die Bewegungen in einem bestimmten Rahmen erlaubt.

2. Naheinstellung

Näher dran ist die Naheinstellung, welche von der Brust bis zum Kopf geht. Da hat man schon weniger Spielraum für Bewegungen und die Mimik ist auch deutlich besser sichtbar.

3. Großaufnahme

Jetzt ist nur der Kopf zu sehen, jede Bewegung ist extrem deutlich sichtbar. Ein gesenkter Blick, ein Wechsel der Augenfokussierung – all das sieht man quasi hundertfach vergrößert.

Fazit

So schlimm wirkten wir alle gar nicht, einige Takes hätte man durchaus verwenden können. Ich hatte mich darauf konzentriert, möglichst wenig zu blinzeln und das rechte Auge meiner Dialogpartnerin nicht aus den Augen zu verlieren. Dadurch war ich sehr präsent, aber auch ein wenig unterkühlt. Nächste Woche drehen wir dann richtig, mit mehr Fokus auf dem Schauspielerischen und der Inszenierung der Szene.