Wanderung auf die Rigi

Ich hatte meinen Gästen viel versprochen – richtige Berge wollte ich zeigen. Und die Rigi mit ihrer ausgebauten Infrastruktur und den mäßig steilen Wanderwegen ist eigentlich das ideale Tagesausflugsziel. Die einzige Unbekannte ist das Wetter. Und an diesem Juni-Freitag waren es vor allem Wolken, erst über uns, dann um uns und leider nie unter uns. Aber zumindest war es anstrengend.

  1. Bahnhof Arth-Goldau (510 m)
  2. Dächli (947 m)
  3. Fruttli (1152 m)
  4. Kulmhütte (1673 m)
  5. Rigi Kulm (1798 m)

Berghütte im Nebel

Zum ersten Mal überhaupt benutzte ich runtastic, eine Anwendung auf dem Mobiltelefon, welche die gesamte Strecke aufzeichnet und anschließend unbequeme Wahrheiten offenbart. Wir liefen knapp 13 km, legten eine Höhendifferenz von 1672 m zurück und brauchten gemächliche 21 min pro km (noch mehr Statistiken gibt es beim Wanderungs-Eintrag). Zahlen, Zahlen, Zahlen, die in ihrer absoluten Form wenig bedeuten. Sie können das Besondere dieses Erlebnisses nicht festhalten, die Einmaligkeit dieses Tages.

Wandern im Nebel

Aber das Spannende ist, wie leicht sich diese Zahlenberge erzeugen lassen. Einfach Start drücken, Wanderung auswählen, wandern, Stop drücken, schon ist alles aufgezeichnet. Und auf dem Portal von runtastic sind die Daten natürlich auch verfügbar, zur öffentlichen Einsicht und zum Vergleich mit anderen. Der kategorische Komparativ hat auch mich erfasst. Aber der wichtigste Maßstab bin ich selbst, die nächste Wanderung wird schneller sein.