Bergwandern in Österreich

Ein kurzer Urlaub in Österreich hatte vor allem ein Ziel – die Berge. An zwei Tagen bewältigten wir zwei vom Charakter sehr unterschiedliche Touren.

Sonnige Berglandschaft


Hinter dem Schneefeld wartete ein spektakulärer Klettersteig auf uns.

  1. Arlberger Klettersteig: Bergstation Valluga (2645 m) – Einstieg Valfagehrjoch (2543 m) – Weißschrofenspitze (2752 m) – Kapall (2323 m) – St. Anton (1304 m)
Am schneebedeckten Hang


Um zum Einstieg des Klettersteiges zu kommen, mussten wir Schneefelder überqueren.

Ein extrem langer Klettersteig, der mit sechs Stunden angegeben ist. Und die haben wir auch gebraucht, obwohl wir uns in der zweiten Hälfte extrem beeilt haben. Es gibt senkrechte Wände, ausgesetzte Gratspaziergänge, Querungen – alles, was das Kletterherz begehrt. Ganz ohne Stahlseil geht es nicht, an einigen Stellen gibt es einfach keine Tritte und Griffe, da muss man sich am Seil die Wand hoch- oder runterhangeln.

Am Klettersteig


Klettersteig-Set im Einsatz

  1. Durchholzen (691 m) – Pyramidenspitze (1997 m) – Durchholzen

Diese zweite Tour war technisch wesentlich einfacher. Am Morgen hatte es aber noch geregnet, so dass wir von unserem ursprünglichen Plan – einem recht anspruchsvollen Klettersteig – abkamen. Im Prinzip war es ein Wanderweg, der an einigen Stellen mit Stahlseilen gesichert war. Und da wir die Klettersteig-Sets einmal dabei hatten, nutzten wir sie auch, bei glitschigem Gestein kann man nie wissen. Die Tour haben wir dann relativ flott runtergerissen, auf dem Gipfel erwartete uns auch kein toller Ausblick, sondern ein windiges Picknick.

Ein verregneter Morgen


Blick zurück ins Tal.