Michael Ende: Der Spiegel im Spiegel

Dreißig Visionen finden sich in diesem Büchlein, düstere Träume, in denen die Protagonisten meist in einer ausweglosen Situation sind. Und ähnlich zu einem Traum wollen sie da eigentlich raus, können sich aber nicht bewegen, oder nur in dem engen Rahmen des Traumes. Es erinnert an Kafka, ist aber surrealer. Ich kann damit wenig anfangen. Es ist alles so düster und passt wenig zu meiner derzeitigen Stimmung. Aber vielleicht mag ja der Eine oder die Andere sowas, deshalb noch ein gelesener Auszug im Anschluss.

Etwas mehr Licht in die Dunkelheit dieser Visionen bringt ein Briefwechsel des Autors mit Werner Zurfuhr. Ende wollte sich nach den Werken “Momo” und “Die unendliche Geschichte” vom Image des Maerchenonkels loesen und den Leser ohne troestlichen Ausgang mit den Schattenseiten der modernen Gesellschaft konfrontieren.