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Zu den schwierigsten Herausforderungen für den Künstler gehört sicherlich die Gestaltung von Firmenlogos. Einfache, markante Form, verknüpft mit Inhalt, es muss etwas aussagen über die Firma. Ein Meister dieses Fachs war Anton Stankowski (1906-98). Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigt das Zürcher haus konstruktiv eine Retrospetive seines umfangreichen Gesamtwerkes. Seine bekannteste Kreation ist sicherlich das Logo der Deutschen Bank, weshalb auch das Ausstellungsplakat davon beeinflusst ist.

Das Quadrat mit dem aufstrebenden Strich – einfach und passend für die angestrebte ständige Aufwärtsentwicklung im soliden Rahmen. Die Ausstellung zeigte auch einige Videos, wo er selbst den Schaffensprozess erklärte. Wobei, er war kein guter Redner, sehr nüchtern und ohne viel Emotion stellte er ein paar Entwürfe vor, die dann im bekannten Logo mündeten. So habe ich mir einen genialen Grafiker nicht vorgestellt, er hatte eher was von einem Ingenieur.

Was mich zu unserem neu gegründeten Institut für “Sensomotorische Systeme” führt. Auch dort heißt es sich Sporen verdienen, unser Chef schrieb zwei Kinokarten für den besten Entwurf eines Logos aus. Nun, ich habe sie nicht erhalten, mein Entwurf war wohl zu technisch. Aber dafür habe ich jetzt in einer anderen Kategorie das Erscheinungsbild geprägt. Unsere neue Homepage (ein Prototyp ist schon sichtbar) soll eine markante Kopfzeile erhalten, und dafür habe ich zwei Bilder verschmolzen, um die Verbindung von Technik und Mensch auszudrücken. Habe das Bild leider gerade nicht hier, werde es später noch hinzufügen.